von Jörg Bernhard
Deren Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) erhöhte sich nämlich in der Zeit vom 17. bis 24. Juli von 172.779 auf 190.693 Kontrakte (+10,4 Prozent). Dies stellte den stärksten Optimismus seit Anfang Mai dar. Von fundamentaler Seite dürften sich die Investoren am Vormittag vor allem für den europäischen Geschäfts- und Konsumklimaindex (11.00 Uhr) interessieren. Am Nachmittag richten sich die Blicke dann in Richtung USA, wo die Dallas Fed ihren Konjunkturausblick bekanntgeben wird. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten wird im Juli mit einem Rückgang von 5,8 auf 2,5 Punkte gerechnet.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit relativ stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,29 auf 90,42 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,09 auf 106,56 Dollar anzog.
Gold: Widerstände wachsen
Die Ankündigung der EZB alles Notwendige zur Rettung des Euros zu unternehmen, hat die Marktakteure stark beeindruckt, den Dollar massiv geschwächt und das gelbe Edelmetall aufgrund der negativen Korrelation in Richtung der charttechnischen Widerstände von 1.630 Dollar ansteigen lassen. Geldpolitische Unterstützung wird vor allem dahingehend interpretiert, dass die Märkte mit Liquidität geflutet werden – und in einem solchen Szenario erinnern sich Anleger dann daran, dass sich das gelbe Edelmetall im Gegensatz zu Papiergeld nicht unbegrenzt vermehren lässt. Am Mittwoch und Donnerstag dürfte die Finanzwelt mit den anstehenden Sitzungen der Fed und EZB diesbezüglich neue Erkenntnisse erlangen.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 0,70 auf 1.623,40 Dollar pro Feinunze.
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