28.01.2013 15:10
Bewerten
 (1)

Rohöl: Großspekulanten in Kauflaune

Rohöl: Großspekulanten in Kauflaune
Rohöl und Gold
Der Ölpreis startet mit steigenden Notierungen in die neue Handelswoche. Der jüngste COT-Report wies zudem einen markant stärkeren Optimismus unter Großspekulanten aus.
von Jörg Bernhard

Während bei den Kleinspekulanten in der Woche zum 22. Januar eine Halbierung der Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) auf 6.306 Futures zu beobachten war, erhöhte sich die Netto-Long-Position großer Spekulanten von 226.751 auf 246.103 Kontrakte (+8,5 Prozent).
Am Nachmittag wurden in den USA Konjunkturdaten veröffentlicht, die deutlich besser als erwartet ausfielen. So erhöhte sich im Dezember der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter gegenüber dem Vormonat um 4,6 Prozent. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten war im Durchschnitt ein Anstieg um lediglich 1,6 Prozent erwartet worden.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,78 auf 96,66 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,30 auf 113,58 Dollar anzog.

Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Gold: Negativer Wochenauftakt

Seit Mitte Dezember tendiert der Goldpreis in einer Tradingrange von 70 Dollar seitwärts. Aus charttechnischer Sicht ist es wichtig, dass die Unterstützungszone im Bereich von 1.650 Dollar erfolgreich verteidigt wird. Im Frühjahr 2012 gelang dies allerdings nicht. Der damalige Ausverkauf drückte den Goldpreis im Tief auf 1.540 Dollar. Gegenwärtig steht bei Anlegern, die Notwendigkeit eines sicheren Hafens nicht ganz oben auf der Agenda. Viel Geld – das vor allem dank der ultralockeren Notenbankpolitik extrem billig ist – fließt derzeit in die Aktienmärkte. Ob sich im dreizehnten Jahr der Goldhausse ein Trendwechsel nach unten einstellen, darf angesichts der immensen Schuldenberge in Japan, Europa und den USA und der daraus resultierenden Unsicherheit bezweifelt werden.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 3,70 auf 1.652,90 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: huyangshu / Shutterstock.com, ssuaphotos / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
  • Alle3
  • ?
Gold und Erdgas
Gold wird derzeit trotz ungelöster Griechenland-Frage und trotz des anstehenden Referendums am Wochenende von den Investoren eher vernachlässigt.
01.07.15
Sizing Up Europe Stocks, Junk Bonds, and Gold (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
01.07.15
Gold Prices Fall on Pressure From Dollar's Rally (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
01.07.15
Gold Drifts Higher on Greek Default but Gains May Be Brief (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.168,90-3,20
-0,27
Kupferpreis5.754,00-37,00
-0,64
Ölpreis (WTI)55,52-1,01
-1,79
Silber15,70-0,01
-0,09
Super Benzin1,460,01
0,34
Weizen204,25-0,50
-0,24

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren42,82
0,0
5g Goldbarren185,39
0,0
10g Goldbarren357,14
0,0
1 Uz Goldbarren1.090,35
0,0
Krügerrand1.103,63
0,0
Britannia1.113,81
0,0
Maple Leaf1.100,45
0,0
American Eagle1.111,63
0,0
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Wall Street feiertagsbedingt geschlossen -- Griechisches Verfassungsgericht lässt Referendum zu -- K+S, Facebook im Fokus

Tsipras schwört seine Anhänger auf 'Nein' bei Referendum ein. Knappes Ergebnis bei Hellas-Referendum erwartet. Friedliche Demonstration gegen Sparauflagen für Griechenland. Alter Flughafen Berlin-Schönefeld bleibt länger am Netz. Tsipras fordert Schuldenschnitt und 20 Jahre mehr Zeit. Im Übernahmepoker um K+S verhärten sich die Fronten. Tsipras: Ein Nein beim Referendum wäre kein Ende der Verhandlungen. Varoufakis: Einigung mit Gläubigern kommt in jedem Fall zustande.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welcher Fußballtrainer verdient am meisten?

Diese Aktien stehen bei Hedgefonds ganz oben

Umfrage

Wie wird sich nach Ihrer Einschätzung der DAX bis zum Jahresende entwickeln?