24.06.2013 07:56
Bewerten
 (0)

Rohöl: Großspekulanten wieder optimistischer

Rohöl: Großspekulanten wieder optimistischer
Rohöl und Gold
Der am Freitag veröffentlichte COT-Report wies vor allem bei Großspekulanten einen deutlich gestiegenen Optimismus bei WTI-Futures aus.
von Jörg Bernhard

In der Woche zum 18. Juni erhöhte sich nämlich deren Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) von 269.831 auf 298.735 Futures (+10,7 Prozent). Mittlerweile dürfte dieser Optimismus allerdings abgeklungen sein, schließlich beförderte Ben Bernanke am vergangenen Mittwoch Aktien- wie Rohstoffmärkte auf eine rasante Talfahrt. Dabei rutschte der Future auf WTI unter die 100-Tage-Linie und generierte dadurch ein charttechnisches Verkaufssignal. Im Bereich von 92,50 Dollar befindet sich nun die 200-Tage-Linie. Deren Unterschreiten wäre ein weiteres negatives Signal, zumal in diesem Kursbereich auch eine markante Unterstützungszone angesiedelt ist. Der Auftakt in die neue Handelswoche verlief bislang bei leicht negativer Tendenz relativ ruhig.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,30 auf 93,39 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,57 auf 100,34 Dollar zurückfiel.

Gold: Charttechnisch überverkauft

Timingindikatoren wie der Relative-Stärke-Index signalisieren bei Gold derzeit eine stark überverkaufte Situation. Als Argument für einen Einstieg reicht dies allerdings nicht. Die Vergangenheit hat nämlich gezeigt, dass mit dem Unterschreiten von 30 Prozent noch nichts gewonnen ist, schließlich könnte die Verkaufsstimmung angesichts der zahlreichen Negativfaktoren weiter zunehmen. Die Aussicht auf ein Ende der Anleihekäufe durch die Fed sowie die höheren Zinsen haben Gold in den Augen vieler Anleger unattraktiver erscheinen lassen. Dieser Schock muss erst einmal verdaut werden.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 8,20 auf 1.283,80 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: huyangshu / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant2
  • Alle8
  • Medien
  • Agenturen
  • Extern
  • ?
FX-Video vom 26.01.2015
Der Goldpreis hat die 1282er Region überschritten und den ersten grösseren Widerstand bei 1307 getestet
09:17 Uhr
23.01.15
Gold gains lustre on haven status (EN, Financial Times)
23.01.15
23.01.15
Gold and Silver Rally as Central Banks Open Spigot (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.283,55-11,80
-0,91
Kupferpreis5.432,00-87,50
-1,59
Ölpreis (WTI)44,98-0,48
-1,06
Silber17,99-0,33
-1,77
Super Benzin1,260,01
0,48
Weizen198,750,00
0,00

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren46,54
-1,5
5g Goldbarren199,30
-1,8
10g Goldbarren386,73
-1,9
1 Uz Goldbarren1.182,20
-1,9
Krügerrand1.198,54
-1,9
Britannia1.206,69
-1,8
Maple Leaf1.195,17
-1,9
American Eagle1.204,32
-1,8
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX nach Allzeithoch fester -- Griechenwahl: Keine absolute Mehrheit für Syriza -- ifo-Index mit drittem Anstieg in Folge - Zeichen auf Aufschwung -- SAP, Fresenius im Fokus

EZB schließt Beteiligung an Schuldenerlass für Griechenland aus. Griechischer Aktienmarkt mit deutlichen Verlusten nach Wahlsieg von Syriza. Microsoft vor Umsatzwachstum. British-Airways-Mutter IAG legt für Aer Lingus noch eine Schippe drauf. Japan mit Rekorddefizit in Handelsbilanz.
Hier sollten Sie ihr Geld nicht anlegen!

Hier können Sie ihr Geld anlegen!

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Quo vadis Griechenland? Was kommt nach dem Wahlsieg von Alexis Tsipras?