05.02.2013 08:10
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Rohöl: Markanter Rückschlag plus RSI-Verkaufssignal

Rohöl: Markanter Rückschlag plus RSI-Verkaufssignal
Rohöl und Gold
Der Ölpreis folgte zum Wochenauftakt den Aktienmärkten in tiefere Kursregionen. Unter Timingaspekten könnte die technische Korrektur noch eine Weile dauern.
von Jörg Bernhard

Sowohl beim Future auf die US-Sorte WTI als auch bei seinem Pendant auf Brent kam es in den vergangenen Tagen zu einem klaren charttechnischen Verkaufssignal, ausgelöst durch den Relative-Stärke-Index RSI. Mit dem Rutsch unter die 70-Prozent-Marke haben die Bären deutlich "Oberwasser". Unter fundamentalen Gesichtspunkten dürften am Vormittag europäische Einzelhandelszahlen für ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit sorgen, am Nachmittag steht dann in den USA noch der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor zur Bekanntgabe an. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll es im Januar einen Rückgang von 56,1 auf 55,1 Zähler gegeben haben.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit etwas schwächeren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,18 auf 95,99 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,49 auf 115,11 Dollar zurückfiel.

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Gold: Kaum Impulse auszumachen

Das gelbe Edelmetall bewies während des Ausverkaufs an den internationalen Aktienmärkten relative Stärke und wurde seiner Funktion als sicherer Hafen gerecht. Der Handel selbst kann allerdings als relativ impulsarm beschrieben werden. Die anstehenden mehrtätigen Feiern zum chinesischen Neujahrsfest, die am Samstag beginnen, vermochten den Goldpreis nicht in höhere Preisregionen hieven. Da sich die globalen Konjunkturperspektiven in den vergangenen Wochen signifikant aufgehellt hatten, sorgen sich die Marktakteure, dass die Notenbanken ihren Fuß vom „geldpolitischen Gaspedal“ nehmen könnten. So lange sie aber nicht spürbar auf die Bremse treten, dürfte Gold bei Investoren weiterhin gefragt bleiben, schließlich hat sich mit Blick auf die Staatsschuldenkrisen lediglich die Stimmung, nicht aber die tatsächliche Lage gebessert.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 0,30 auf 1.676,70 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: huyangshu / Shutterstock.com, Jim Barber / Shutterstock.com

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Das gelbe Edelmetall profitiert von der schwachen Tendenz an den internationalen Aktienmärkten und dem schwachen Dollar.
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