von Jörg Bernhard
Weil Nuklearexperten weiterhin keinen Zugang zu iranischen Atomanlagen erhalten und kein weiterer Verhandlungstermin ausgehandelt worden war, stehen die Zeichen nun wieder auf „Sturm“. Die Wirtschaftssanktionen gegen das Land dürften daher weiter beibehalten werden. Um 15.15 Uhr stehen in den USA Januarzahlen zur Industrieproduktion an. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll es gegenüber dem Vormonat ein unverändertes Plus von 0,3 Prozent und einen leichten Anstieg der Kapazitätsauslastung von 78,8 auf 78,9 Prozent gegeben haben. Danach soll noch der von der Uni Michigan ermittelte Index zum Konsumentenvertrauen veröffentlicht werden. Hier wird mit einer Stimmungsaufhellung von 73,8 auf 75,0 Punkte gerechnet.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 14.55 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (März) um 0,36 auf 96,95 Dollar, während sein Pendant auf Brent (April) um 0,16 auf 117,84 Dollar zurückfiel.
Gold: Milliardäre verkaufen
Die Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest bekamen dem gelben Edelmetall gar nicht. Bislang musste es einen Wochenverlust in Höhe von 2,6 Prozent hinnehmen. Die beiden Milliardäre George Soros und Louis Moore Bacon haben ihr Engagement in Gold zuletzt deutlich zurückgefahren. So fuhr zum Beispiel Soros seine Bestände am weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares zum Jahresultimo um über die Hälfte zurück, während Bacon seine SPDR-Position komplett abgab und die Beteiligung an einem anderen großen Gold-ETF zurückfuhr. Dies erhöhte die Nervosität an den Goldmärkten zusätzlich.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 14.55 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 18,60 auf 1.616,90 Dollar pro Feinunze.
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