24.10.2012 08:09
Bewerten
 (0)

Rohöl: Nach Preissturz stabil

Rohöl: Nachlassender Verkaufsdruck
Rohöl und Gold
Die schlechte Laune an den Aktien- und Rohstoffmärkten machte auch vor dem Ölpreis nicht halt. Steil bergab ging es vor allem mit der US-Sorte WTI.
von Jörg Bernhard

Der nächstfällige WTI-Kontrakt stürzte am Dienstag 2,2 Prozent ab, während bei der Nordseemarke Brent ein vergleichsweise moderates Minus von 1,1 Prozent zu Buche schlug. Das Überangebot am US-Markt in Kombination mit den trüben Konjunkturaussichten generierten eine regelrechte Verkaufswelle und waren für die Underperformance maßgeblich verantwortlich. Geopolitische Risiken im Mittleren Osten verhinderten einen ähnlichen Preissturz bei Brent. Die am frühen Morgen in China veröffentlichten Konjunkturdaten machten wieder etwas Hoffnung. So kletterte der Einkaufsmanagerindex im Oktober von 47,8 auf 49,1 Punkte und nähert sich damit der wichtigen 50-Prozent-Marke an, die wirtschaftliches Wachstum signalisiert. In Europa hat man sich an Wirtschaftsschwäche fast schon gewöhnt. Um 10.00 Uhr erfahren die Anleger, wie sich der ifo-Geschäftsklimaindex entwickelt hat. Zuletzt ging es hier vorwiegend bergab.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,50 auf 87,17 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,67 auf 108,92 Dollar anzog.

Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Gold: Marke von 1.700 Dollar verteidigt

Mit großer Spannung erwarten die Investoren das für 20.15 Uhr angekündigte Statement der US-Notenbank Fed. Aktuell bremst der starke Dollar den Goldpreis ganz klar aus. Dadurch fällt die Korrektur auf Eurobasis im Gegenzug allerdings weniger schmerzhaft aus. Während der Goldpreis in Euro gerechnet nur 4,8 Prozent unter seinem Anfang Oktober markierten Rekordhoch notiert, fällt der prozentuale Abstand zum Dollar-Goldrekordhoch mit 11 Prozent deutlich höher aus.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 0,20 auf 1.709,20 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: Leo Francini / Shutterstock.com, iStock

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
  • Alle
  • ?
Goldpreis
Große und kleine Terminspekulanten haben laut dem am Freitagabend veröffentlichten Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC ihren Optimismus bezüglich Gold kräftig zurückgefahren.
27.05.16
Gold miners: shining examples (EN, Financial Times)
27.05.16
Gold on Track for Eighth Losing Session (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
27.05.16
27.05.16
26.05.16
Gold Falls for Seventh Straight Session (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
25.05.16
25.05.16
Gold Hits Seven-Week Low On Fed Rate-Hike Expectations (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.207,05-14,55
-1,19
Kupferpreis4.725,5045,85
0,99
Ölpreis (WTI)49,25-0,31
-0,63
Silber16,22-0,10
-0,58
Super Benzin1,31-0,00
-0,23
Weizen167,50-0,25
-0,15

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX geht mit Plus ins Wochenende -- Dow: Yellen-Effekt verpufft -- US-Wirtschaft wächst schwach -- VW will wohl Milliarden in Batteriefabrik für E-Autos investieren -- SGL, Google und Oracle im Fokus

Bank of America versucht erneut Kreditkartentochter MBNA zu verkaufen. Monsanto-Managern winkt Millionen-Regen bei Übernahme. Air France tankt nach Sprit-Protesten mehr im Ausland. EU verschärft erneut Sanktionen gegen Nordkorea. Aktionäre von DMG Mori sollen Abfindung von 37,35 Euro erhalten. Yellen: Leitzinserhöhung in den kommenden Monaten angemessen. BMW & Co.: Autobauer rufen in den USA Millionen Wagen zurück.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Vier Aktien für den langfristigen Vermögensaufbau:
In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden vier Aktien vorgestellt, die sich aus Sicht der Redaktion für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Sicherheit allein war nicht das entscheidende Kriterium. Es ging auch darum, Aktien von Unternehmen auszuwählen, die aufgrund ihrer Wettbewerbsstellung aussichtsreich erscheinen und die dennoch große Wachstumschancen bieten.
Welche Marke ist die teuerste?
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
In welcher Metropolregion leben am meisten Menschen?

Umfrage

Bundeskanzlerin Merkel hält trotz aller Kritik am umstrittenen Flüchtlingspakt mit der Türkei fest. Wie bewerten Sie dessen Chancen?