10.07.2013 08:10
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Rohöl: Neues 14-Monatshoch bei WTI

Rohöl: Neues 14-Monatshoch bei WTI
Rohöl und Gold
Eine starke US-Wirtschaft und die anhaltenden geopolitischen Probleme im Mittleren Osten haben der US-Sorte WTI den höchsten Stand seit 14 Monaten beschert.
von Jörg Bernhard

Am Nachmittag wird sich zeigen, wie sich in den USA die Ölnachfrage sowie die Lagerreserven in der vergangenen Woche entwickelt haben. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten sollen die gelagerten Ölmengen auf den niedrigsten Stand seit vier Monaten gefallen sein. Rückenwind kam auch vom Arbeitsmarkt. Gestern wurde nämlich bekannt, dass sich angesichts 3,828 Millionen unbesetzter Stellen der Arbeitsmarkt stärker als erwartet entwickelt.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 1,00 auf 104,53 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,12 auf 107,93 Dollar anzog.

Gold: Hochspannung dank Fed

Der Goldpreis hängt am Tropf der Fed. Am Abend stehen diesbezüglich zwei Highlights auf dem Terminplan: das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung sowie eine Rede von Fed-Chef Ben Bernanke. Sollten danach die Marktakteure ein baldiges Ende der quantitativen Lockerungsmaßnahmen erwarten, dürfte es mit dem Goldpreis wieder in tiefere Kursregionen gehen. Vor allem der US-Arbeitsmarkt beweist derzeit relative Stärke – und der gilt für die Notenbanker bekanntlich als besonders wichtige Richtgröße. Am gestrigen Dienstag wurde eine höher als erwartete Inflation für China gemeldet. Sie half dem Goldpreis auf ein Tageshoch von 1.258,70 Dollar. Am Morgen wurden die revidierten Zahlen zur deutschen Teuerungsrate gemeldet: Mit plus 1,8 Prozent gab es hier keine Überraschung.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 1,30 auf 1.244,60 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: iurii / Shutterstock.com
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