von Jörg Bernhard
Obwohl Saudi-Arabien im Juni mit einer täglichen Produktionsmenge in Höhe von 10,1 Millionen Barrel das vergleichbare Vormonatsniveau um drei Prozent übertraf und damit Russland als weltweit größten Öllieferanten übertraf, tendierte der Ölpreis weiterhin in höhere Kursregionen. Außerdem erwarten von Bloomberg befragte Analysten bei den in dieser Woche zur Bekanntgabe anstehenden US-Konjunkturdaten Anzeichen für eine Belebung der US-Wirtschaft. Ab Mittwoch stehen mit den Juliverkäufen neuer und bestehender US-Eigenheime sowie dem Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter relativ wichtige Konjunkturindikatoren auf der Agenda.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 7.05 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,29 auf 96,30 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,55 auf 114,26 Dollar anzog.
Gold: Spekulanten werden vorsichtiger
Der am Freitag veröffentlichte COT-Report (Commitments of Traders) wies für den Berichtszeitraum (7. bis 14. August) bei der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) einen von 146.418 auf 143.940 Kontrakte (-1,7 Prozent) leicht rückläufigen Optimismus aus. Dieser war sowohl bei den Großspekulanten (Non-Commercials) als auch bei den Kleinspekulanten (Non-Reportables) zu beobachten. Beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares gab es in den vergangenen beiden Handelstagen indes starke Zuflüsse zu beobachten. So erhöhte sich am Donnerstag die gehaltene Goldmenge von 1.258,15 auf 1.263,58 Tonnen, um am Freitag auf 1.274,74 Tonnen anzusteigen.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.05 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 2,10 auf 1.621,50 Dollar pro Feinunze.
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