von Jörg Bernhard
Statt eines prognostizierten Rückgangs der wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe von 366.000 auf 360.000 (Quelle: Bloomberg-Umfrage) gab es in der vergangenen Woche 341.000 neue Arbeitslose. Zur Wochenmitte belastete zunächst die Meldung, dass die Internationale Energieagentur die globale Energienachfrage – trotz optimistischer Prognosen für die globale Konjunktur – nach unten revidiert hat. So rechnet die Organisation mittlerweile mit einem Zuwachs des täglichen Energieverbrauchs für 2013 in Höhe von 840.000 Barrel, 90.000 Fässer weniger als beim vorigen Monatsbericht prognostiziert.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit uneinheitlichen Notierungen. Bis gegen 15.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (März) um 0,43 auf 97,44 Dollar, während sein Pendant auf Brent (April) um 0,23 auf 117,65 Dollar zurückfiel.
Gold: Starke Nachfrage im vierten Quartal
Das World Gold Council meldete am gestrigen Mittwoch, dass im vierten Quartal die globale Goldnachfrage auf einen Rekordwert von 1.195,9 Tonnen zugenommen hat. Als kleine Überraschung entpuppte sich die Tatsache, dass China den weltgrößten Goldkonsumenten Indien nicht ablösen konnte. Keine Überraschung war der Umstand zu werten, dass Notenbanken weiterhin als Goldkäufer auftreten. Im vierten Quartal gab es zum achten Mal in Folge mehr Käufe als Verkäufe und mit 145 Tonnen ein Plus in Höhe von 29 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal. Auf Gesamtjahressicht stellte sich gegenüber 2011 ein Anstieg um 17 Prozent ein.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 1,80 auf 1.646,90 Dollar pro Feinunze.
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