von Jörg Bernhard
Hinweise auf den aktuellen Zustand der US-Wirtschaft lieferte unter anderem der Empire State Index für den Monat März. Im Februar kehrte dieser erstmals seit Juli wieder in den positiven Bereich. Der aktuelle Wert fiel mit 9,24 Zählern in etwa wie erwartet aus. Bei den Zahlen zur Industrieproduktion im Februar gab es hingegen eine positive Überraschung. Mit plus 0,7 Prozent fiel das Wachstum etwas besser als erwartet aus. Damit wurden die Kapazitäten zu 79,6 Prozent ausgelastet. Für den Vormonat wurde noch eine Quote von 79,1 Prozent gemeldet.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 15.05 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,14 auf 93,17 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,89 auf 109,85 Dollar anzog.
Gold: ETF-Nachfrage stockt
Bei ETF-Investoren kann immer noch nicht von einem wachsenden Interesse gesprochen werden. Seit 24 Handelstagen tendiert die gehaltene Goldmenge des weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Share schwächer oder seitwärts. Am gestrigen Donnerstag wies der ETF ein Volumen in Höhe von 1.236,31 Tonnen auf, das niedrigste seit dem 24. Oktober 2011. Doch der Verkaufsdruck kommt auch aus einer anderen Ecke: den Terminmärkten. Hier steht am Abend der aktuelle COT-Report der CFTC zur Bekanntgabe an. Er liefert den Marktakteuren dann Hinweise, wie sich die spekulativen Kräfte im Vergleich zur Vorwoche positioniert haben.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 15.05 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 4,90 auf 1.595,60 Dollar pro Feinunze.
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