von Jörg Bernhard
So schwankten die nächstfälligen Futures auf die Nordseemarke Brent und die US-Sorte WTI in einer relativ geringen Bandbreite von 1,12 bzw. 1,22 Dollar. Für neue Impulse könnte noch der für 15.55 Uhr angekündigte Index zum Konsumentenvertrauen (Uni Michigan) sorgen. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll der Index bei 77,8 Zählern stagnieren.
Derzeit scheinen beim Ölpreis eindeutig die Bären am Ruder zu sein. Doch sollte dem fossilen Energieträger ein Kurssprung nach oben gelingen, könnte ein daraus resultierendes Kaufsignal beim Relative-Stärke-Index neuen charttechnischen Drive generieren. Noch ist es allerdings nicht so weit.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit relativ stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,15 auf 90,51 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,14 auf 106,69 Dollar anzog.
Gold: Warten auf den COT-Report
Dass die Stimmung bei Gold nicht sonderlich optimistisch ist, zeigt nicht nur Chart, sondern auch die Marktpositionen der spekulativen Marktkräfte an den Terminmärkten. In den vergangenen beiden Wochen reduzierte sich die kumulierte Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Spekulanten von 178.003 auf 138.917 Kontrakte (-22 Prozent). Nach Börsenschluss steht der aktuelle Bericht der Commodity Futures Trading Commission zur Bekanntgabe an. Man darf daher gespannt sein, ob sich die wachsende Skepsis hinsichtlich des gelben Edelmetalls weiter ausbreitet.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 5,20 auf 1.5662,70 Dollar pro Feinunze.
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