von Jörg Bernhard
Dies könnte den Ölpreis in den kommenden Tagen wieder stärker bewegen. Während die Konjunktur derzeit eher einen negativen Einfluss auf den fossilen Energieträger ausüben müsste, sorgen die wachsenden Spannungen zwischen Israel und dem Iran für ein relativ hohes Preisniveau. Am Vormittag steht vor allem Europas Konjunktur auf dem Prüfstand der Investoren. Neben aktuellen BIP-Zahlen aus Deutschland und Europa dürfte die Marktakteure aber auch der ZEW-Konjunkturausblick für die deutsche Wirtschaft interessieren. Laut einer Umfrage von Dowjones Newswire unter Analysten soll es bei der Einschätzung der Lage bergab und bei den Erwartungen (wo der Index derzeit deutlich negative Werte aufweist) leicht bergauf gehen. Am Nachmittag müssen die Anleger dann noch die US-Produzentenpreise sowie die Einzelhandelsumsätze (beide 14.30 Uhr) verarbeiten.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 8.35 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,51 auf 93,24 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,35 auf 113,95 Dollar anzog.
Platin: Kampf um 1.400 Dollar hält an
Noch verteidigt das als besonders konjunktursensitiv geltende Edelmetall Platin seine charttechnische Unterstützungszone, wenngleich die psychologisch wichtige Marke von 1.400 Dollar immer wieder unterschritten wird. Chartinduzierte Verkäufe drohen, falls Platin unter 1.370 Dollar fallen sollte, weil dann der Boden wegbrechen würde. Ende Dezember sowie im Frühjahr dieses Jahres drehte das Edelmetall mehrmals über diesem Level wieder in höhere Kursregionen.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Platinpreis mit stärkeren Notierungen. Bis gegen 8.35 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Platin (Oktober) um 3,40 auf 1.396,20 Dollar pro Feinunze.
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