von Jörg Bernhard
Außerdem versucht Frankreich, den geplanten Ölboykott der europäischen Union zu forcieren bzw. die Verzögerungen bezüglich des Inkrafttretens auf maximal drei Monate zu begrenzen. In einem Interview mit dem US-Sender CNN meinte zudem der saudi-arabische Energieministers al-Naimi, dass das Land des weltgrößten Ölexporteurs einen stabilen Ölpreis um 100 Dollar wünsche. Ob dieser Wunsch in Erfüllung geht, wird in hohem Maße von seinem arabischen Nachbarn Iran abhängen. Sollte dieser – wie bereits mehrfach angedroht – die Straße von Hormus abriegeln, ist eine deutliche Verteuerung das wahrscheinlichere Szenario.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 15.15 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 1,54 auf 100,24 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,31 auf 111,65 Dollar anzog.
Goldpreis zieht deutlich an
Die relative Stärke der europäischen Aktienmärkte färbt offensichtlich auch in hohem Maße auf das gelbe Edelmetall ab. Die leichte Dollarschwäche tat ein Übriges, den Goldpreis in noch höhere Kursregionen zu hieven. Mit der Herabstufung von neun Euroländern inklusive EFSF-Rettungsschirm finden die verängstigten Investoren wieder großen Gefallen an Gold. Das Dezembertief hat der Gold-Future (Februar) bereits um 9,5 Prozent übertroffen.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 15.15 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 27,60 auf 1.658,40 Dollar pro Feinunze.
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