16.11.2012 15:10
Bewerten
 (0)

Rohöl: Trotz schwacher Konjunktur erholt

Rohöl: Trotz schwacher Konjunktur erholt
Rohöl und Gold
Die Daten zur US-Konjunktur fielen in dieser Woche enttäuschend aus. Als nächstes steht um 15.15 Uhr die Bekanntgabe der US-Industrieproduktion an.
von Jörg Bernhard

Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll diese im Oktober gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent gestiegen sein. Die Kapazitätsauslastung soll sich von 78,3 auf 78,4 Prozent leicht verbessert haben. Solche Werte dürften nicht zu halten sein, falls es Präsident Obama nicht gelingen sollte, die „Zeitbombe Fiskalklippe“ zu entschärfen. Für diesen Fall warnte zuletzt nicht nur er vor einer Rezession in den USA, die den Rest der Welt in Mitleidenschaft ziehen könnte. In Europa sind die rezessiven Tendenzen nicht zu übersehen, wenngleich am Vormittag deutlich besser als erwartete Septemberzahlen zur Handelsbilanz veröffentlicht wurden.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (Dezember) um 0,94 auf 86,39 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Januar) um 0,86 auf 108,87 Dollar anzog.

Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Gold: Stabil ins Wochenende

Das gelbe Edelmetall hat sich vom gestrigen Absacker spürbar erholt. Die Marktakteure gehen offensichtlich nicht davon aus, dass es sich bei dem vom World Gold Council gemeldeten Nachfragerückgang um ein nachhaltiges Problem handeln werde. Die anstehenden geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen in Europa und in den USA dürften das Interesse an Gold als Vermögensschutz auf einem relativ hohen Niveau halten. Noch haben sich die Stützungsmaßnahmen nicht zu einer erhöhten Inflation geführt. Am gestrigen Donnerstag wurde diesbezüglich eine Stagnation gemeldet. Im Oktober stellte sich auf Jahressicht eine gegenüber dem Vormonat unveränderte Teuerungsrate in Höhe von 2,5 Prozent ein.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 1,40 auf 1.712,40 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: PhotoStock10 / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
  • Alle3
  • ?
Gold und Erdgas
Vor dem verlängerten Wochenende tendierte der Goldpreis seitwärts. Gegen Abend könnte es aber noch einmal hektisch werden.
21.05.15
Gold Slides on Fed Uncertainty (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
20.05.15
19.05.15
Investors Turn To Gold ETF Options As Hedges (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.205,95-0,50
-0,04
Kupferpreis6.181,00-84,00
-1,34
Ölpreis (WTI)59,90-0,76
-1,25
Silber17,11-0,06
-0,32
Super Benzin1,440,00
0,07
Weizen182,25-2,75
-1,49

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren44,22
0,0
5g Goldbarren191,43
0,0
10g Goldbarren371,14
0,0
1 Uz Goldbarren1.133,80
0,0
Krügerrand1.147,08
0,0
Britannia1.157,26
0,0
Maple Leaf1.143,81
0,0
American Eagle1.154,99
0,0
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX schließt mit Verlust -- Dow Jones im Minus -- Kommt Apples neues iPhone früher als erwartet? -- Ifo-Geschäftsklima sinkt erstmals seit sieben Monaten -- Deutsche Bank im Fokus

US-Anleihen: Überwiegend schwächer nach Verbraucherpreisen und Yellen-Aussagen. Kein Ende der Debatte über Kohleabgabe in Sicht. Wintershall soll Interesse an Öl- und Gasassets in Libyen haben. Erneuter Streik der Amazon-Mitarbeiter in Leipzig. Fed-Chefin Yellen hält sich bei Zinswende weiter bedeckt. Bayer-Chef will Staatsgelder für Antibiotika-Forschung. IPO: Niederlande bringen verstaatlichte Bank ABN Amro an die Börse. EnBW will Windenergiefirma Prokon für 550 Millionen Euro übernehmen.
Titans

Diese Städte stellen die attraktivsten Märkte in Europa dar.

Diese Firmen zahlen Amerikas höchste Gehälter

Umfrage

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger spricht sich für die Abschaffung des Bargelds aus. Was halten Sie von diesem Vorschlag?