von Jörg Bernhard
Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen nach dem „Rasenmäher-Prinzip“ wurden durch einsichtige Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses vorerst verhindert. Dabei dürfte die Masse der US-Amerikaner vor allem über die ausgebliebenen Steuererhöhungen erfreut gewesen sein. Die jüngsten Indizien vom US-Arbeitsmarkt fielen hingegen relativ negativ aus. Mit besonders großer Aufmerksamkeit wurden vor allem die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe verfolgt. Diese kletterten von 350.000 auf 372.000 und fielen damit etwas schlechter als erwartet aus. Am morgigen Freitag wird es diesbezüglich noch spannender. Dann steht nämlich die Bekanntgabe des Dezemberberichts zur Lage am US-Arbeitsmarkt an. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten wird im Durchschnitt mit einem Anstieg der Arbeitslosenrate von 7,7 auf 7,8 Prozent und 155.000 neu geschaffenen Stellen (Vormonat: 146.000) gerechnet.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.15 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,34 auf 92,78 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,72 auf 111,75 Dollar zurückfiel.
Gold: Marke von 1.700 Dollar im Visier
Das gelbe Edelmetall markiert nach der gestrigen Rally an den internationalen Aktienmärkten an mit 1.695,40 Dollar den höchsten Stand seit zwei Wochen, mittlerweile geht es aber wieder bergab. Für Byron Wien, Vorstand bei Blackstone Group LP, könnte Gold dennoch zu den Überraschungen des Jahres 2013 gehören. Er hält sogar einen Anstieg auf 1.900 Dollar für möglich.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 15.15 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 9,90 auf 1.678,90 Dollar pro Feinunze.
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