28.02.2013 14:59
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Rohöl: US-Konjunkturdaten belasten

Rohöl und Gold
Auf die am Nachmittag in den USA veröffentlichten Konjunkturdaten reagierte der Ölpreis mit schwächeren Notierungen. Nun warten die Akteure an den Energiemärkten auf den Chicago-Einkaufsmanagerindex.
von Jörg Bernhard

Das BIP-Wachstum für das vierte Quartal wurde von minus 0,1 auf plus 0,1 Prozent revidiert und fiel damit etwas schwächer als erwartet aus. Bei den wöchentlichen Neuanträgen auf Arbeitslosenhilfe gab es hingegen eine positive Überraschung. Mit nur 344.000 Erstanträgen fiel die Zahl neuer Arbeitsloser niedriger als der prognostizierte Erwartungswert aus. Der Öldurst der USA fiel 2012 mit durchschnittlich 18,56 Millionen Barrel pro Tag auf das niedrigste Niveau seit 17 Jahren war vom US-Energieministerium zu hören. Da der Produktionsboom dank Schiefer-Öl weiter anhalten dürfte, ist es um die fundamentalen Perspektiven des fossilen Energieträgers nicht gerade zum Besten bestellt. Und bei dem für 15.45 Uhr angekündigten Chicago-Einkaufsmanagerindex wird laut einer Bloomberg-Umfrage eine leicht nachlassende Tendenz erwartet.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit relativ stabilen Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,15 auf 92,61 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,18 auf 112,05 Dollar anzog.

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Gold: Unter 1.600 Dollar gerutscht

Beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares halten die Abflüsse weiterhin an. Am gestrigen Mittwoch reduzierte sich dessen gehaltene Goldmenge von 1.270,44 auf 1.258,40 Tonnen. Seit dem 7. Februar verzeichnet der ETF damit Abflüsse in Höhe von insgesamt 71,5 Tonnen. Der deutlich gestiegene Verkaufsdruck – der auch an den Terminmärkten zu beobachten ist – führte seit dem Jahreswechsel zu einem Kursverlust von fast fünf Prozent. Die Chance auf ein 13. Gewinnjahr in Folge hat sich damit erheblich verschlechtert.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 5,70 auf 1.590,00 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: iStock, Ingvar Tjostheim / Shutterstock.com

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Wieder einmal scheiterte das gelbe Edelmetall am nachhaltigen Überwinden der Marke von 1.340 Dollar.
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