26.03.2013 15:34

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ROHÖL UND GOLD

Rohöl: US-Konjunkturdaten unterstützen



Rohöl: US-Konjunkturdaten unterstützen
Auf die Zypern-Rettung reagierten die Investoren mit Käufen. Die am Nachmittag veröffentlichten US-Konjunkturdaten fielen gemischt aus.

von Jörg Bernhard

Den Anfang machte der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für den Monat Februar. Nachdem ein Monat zuvor ein Minus in Höhe von 5,2 Prozent zu beklagen war, gab es nun eine spürbare Erholung. Statt eines prognostizierten Anstiegs um 3,5 Prozent (gegenüber Vormonat) gab es mit plus 5,7 Prozent. Bei den nachfolgenden Februarverkäufen neuer US-Eigenheime gab es hingegen eine negative Überraschung. Statt eines erwarteten Rückgangs von 437.000 auf 425.000 Einheiten, wagten lediglich 411.000 US-Amerikaner den Kauf neuer eigener vier Wände. Für ein Abklingen der aktuell guten Laune könnte der morgige EIA-Wochenbericht sorgen, falls der Lagerzuwachs höher als die prognostizierten 1,4 Millionen Barrel übertroffen werden.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 15.20 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,51 auf 95,32 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,18 auf 107,99 Dollar zurückfiel.

Gold: Wenig Interesse am sicheren Hafen

Eigentlich sollten kleinere Banken in Zypern am heutigen Dienstag wieder öffnen. Aus Angst vor einem Run auf diese Institute werden nun alle Banken erst am Donnerstag wieder öffnen. Ein komplettes Räumen der Konten dürfte allerdings durch geplante Einschränkungen des Kapitalverkehrs verhindert werden. Einige Geldinstitute haben bereits am Sonntag tägliche Höchstbeträge eingeführt. Angesichts dieser Probleme und der Ansteckungsgefahr für andere Problemländer scheint die aktuelle Goldschwäche nicht ganz nachvollziehbar zu sein.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 15.20 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 8,80 auf 1.595,70 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: Jim Barber / Shutterstock.com

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