von Jörg Bernhard
Die am Nachmittag in den USA veröffentlichten Einnahmen und Ausgaben für den Monat August fielen etwas schlechter als erwartet aus. Bei den Einnahmen gab es gegenüber dem Vormonat ein Plus von 0,1 Prozent, bei den Ausgaben ging es um 0,5 Prozent nach oben. Die prognostizierten Erwartungswerte (Quelle: Bloomberg-Umfrage) in Höhe von 0,2 Prozent bzw. 0,5 Prozent wurden somit leicht verfehlt. Um 15.55 Uhr steht der US-Konsument noch einmal im Fokus. Dann wird nämlich der von der Uni Michigan berechnete Index zum Konsumentenvertrauen veröffentlicht. Laut einer Bloomberg-Umfrage wird mit einem leichten Rücksetzer von 79,2 auf 79,0 Punkte gerechnet. Fällt er besser als erwartet aus, könnte sich der Ölpreis mit einem kleinen Wochenplus aus dem Handel gehen.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit uneinheitlichen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,09 auf 91,76 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,54 auf 112,55 Dollar anzog.
Gold: Europa Inflation zieht an
Noch wird über die Inflation in erster Linie diskutiert, ein großes Problem ist es bislang noch nicht geworden. Dies belegte die am Vormittag veröffentlichte Inflationsrate (September) für den Euroraum, wenngleich sie mit 2,7 Prozent höher als erwartet ausgefallen war. Bereits am Mittwoch erfuhren die Investoren, wie sich in Deutschland die Preise entwickelt haben. Statt eines erwarteten Rückgangs von 2,1 auf 1,9 Prozent fiel die tatsächliche Teuerungsrate mit 2,0 Prozent ebenfalls etwas höher als erwartet aus. In der Vergangenheit betrachtete die EZB Inflationsraten von zwei Prozent als akzeptabel, aber derzeit setzen die Währungshüter bekanntlich andere Prioritäten.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 1,70 auf 1.778,80 Dollar pro Feinunze.
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