19.11.2012 15:18
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Rohöl: Warten auf Daten vom US-Immobilienmarkt

Rohöl: Warten auf Daten vom US-Immobilienmarkt
Rohöl und Gold
Um 16.00 Uhr sollen zwei wichtige Indikatoren zum US-Immobilienmarkt veröffentlicht werden. Bislang startete der Ölpreis ausgesprochen positiv in die neue Woche.
von Jörg Bernhard

Vor allem die Oktoberverkäufe existierender US-Eigenheime werden an den Finanzmärkten erfahrungsgemäß mit besonderem Augenmerk verfolgt. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll es hier einen leichten Rückgang von 4,75 auf 4,70 Millionen gegeben haben. Zeitgleich erfolgt auch die Bekanntgabe des NAHB-Hausmarktindex, wo ein leichtes Plus von 41 auf 42 Zähler erwartet wird. Ob diese Konjunkturindikatoren den Ölpreis beeinflussen werden, muss abgewartet werden. Derzeit schauen die Marktakteure vor allem auf den militärischen Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Hamas.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 15.05 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 1,88 auf 88,80 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 2,10 auf 111,05 Dollar anzog.

Gold: Kurssprung nach oben

Die gestiegenen geopolitischen Risiken machten sich zum Wochenstart auch dem gelben Edelmetall positiv bemerkbar und verhalfen dem Goldpreis in etwas höhere Kursregionen. Alles in allem spricht derzeit einiges für die Krisenwährung. Große Notenbanken überschwemmen die Währung mit Liquidität und viele Zentralbanken aus aufstrebenden Schwellenländern sind dabei ihre Währungsreserven weniger stark auf Dollar und Euro auszurichten und kaufen daher Gold. Der Dollar begann die neue Handelswoche etwas schwächer und verhalf damit dem Goldpreis ebenfalls auf die Beine. Am Montagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.05 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 17,00 auf 1.731,70 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: Kokhanchikov / Shutterstock.com
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