von Jörg Bernhard
Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll es gegenüber dem Vorquartal eine Abschwächung des Wachstums von 1,9 auf 1,2 Prozent gegeben haben. Sollte dieser Erwartungswert unterschritten werden, könnte dies den Ölpreis unter Druck bringen. In Europa droht vor dem Wochenende von der Konjunkturfront hingegen wenig Ungemach. Die vorläufigen Zahlen zur Juli-Inflation versprechen wenig spektakulär zu werden. Mittlerweile rutschte sie im Juli mit 1,7 Prozent sogar deutlich unter die für die EZB wichtige Zwei-Prozent-Marke. Zur Erinnerung: Anfang des Jahres lag sie mit 2,1 Prozent noch darüber.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,49 auf 89,88 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,62 auf 105,88 Dollar anzog.
Gold: Charttechnische Spannung wächst
Aus charttechnischer Sicht wächst beim gelben Edelmetall die Spannung. Grund: Gold bewegt sich in Richtung massiver Widerstände, die bei 1.630 Dollar verlaufen. Im Juni prallte das Edelmetall mehrfach an dieser Marke ab. Seit dem Jahreswechsel kann man dem Goldpreis allerdings lediglich einen Seitwärtstrend attestieren. Höchste Priorität hat in erster Linie das Verhindern eines Abrutschens unter die Unterstützung von 1.525 Dollar. In den vergangenen 12 Monaten hat sich diese Kursmarke als tragfähiger Boden und stets als Wendepunkt nach oben erwiesen. Daran sollte sich auch künftig nichts ändern.
Am Freitagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 0,60 auf 1.615,70 Dollar pro Feinunze.
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