von Jörg Bernhard
Am morgigen Dienstag stehen in diesem Zusammenhang einige Highlights auf der Agenda – dies- wie jenseits des Atlantiks. So dürften sich die Investoren in Europa auf aktuelle BIP-Zahlen für Deutschland und die Eurozone sowie die europäische Industrieproduktion und den ZEW-Konjunkturausblick interessieren. In den USA stehen dann am Nachmittag die Produzentenpreise und Einzelhandelsumsätze für den Monat Juli zur Bekanntgabe an. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll es im Vergleich zum Vormonat nach einem Minus von 0,5 Prozent ein leichtes Plus von 0,3 Prozent gegeben haben.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,79 auf 93,66 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,54 auf 114,49 Dollar anzog.
Gold tritt auf der Stelle
Weil auch die Wirtschaft Japans im zweiten Quartal enttäuscht hat, spekulieren Anleger auf geldpolitische Lockerungsmaßnahmen der Notenbanken. Dies stützt den Goldpreis.
Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal wuchs das japanische Bruttoinlandsprodukt mit 1,4 Prozent deutlich geringer als erwartet. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten war mit einem Plus von 2,3 Prozent gerechnet worden. Der Goldpreis tendierte nach der volatilen Freitagssitzung etwas höher und näherte sich damit wieder der massiven Widerstandszone im Bereich von 1.640 Dollar. Um diese zu überwinden, müssten aber wahrscheinlich konkrete Aktionen der Notenbanken gemeldet werden. Der aktuelle Sentix-Wochenbericht, der die Anlegerstimmungen in den unterschiedlichen Märkten nach den Kriterien der Behavioral Finance untersucht, attestiert dem gelben Edelmetall bereits Kaufsignale.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 0,40 auf 1.622,40 Dollar pro Feinunze.
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