von Jörg Bernhard
Das heißt, es könnte demnächst eine stärkere Kursbewegung anstehen, wobei die Richtung noch offen ist. Bei der US-Sorte WTI drohen auf der einen Seite beim Unterschreiten der Marke von 82 Dollar massive Verkäufe, auf der anderen Seite dürfte es im Falle einer markanten Bewegung nach oben zu einem Kaufsignal beim Timingindikator Relative-Stärke-Index kommen. Dieser generierte heute mit aktuell 34 Prozent ein klares Kaufsignal. Bei der Nordseemarke Brent liegt der RSI aktuell bei lediglich 26,8 Prozent.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 15.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (Juli) um 0,91 auf 84,18 Dollar, während sein Pendant auf Brent (August) um 0,53 auf 96,58 Dollar anzog.
Gold: Warten auf die Fed
Der Goldpreis bewegt sich derzeit in relativ engen Bahnen. Am heutigen Dienstag schwankte der am aktivsten gehandelte Gold-Future (August) zwischen 1.626,20 und 1.634,30 Dollar. Die Marktakteure wollen vor der morgigen Bekanntgabe der Fed-Sitzung offensichtlich keine größeren Positionen eingehen. Obwohl nach dem Ausgang der Griechenlandwahl kein akuter Bedarf an neuen Rettungsaktionen entstanden ist, zeigt sich der Goldpreis relativ resistent. Von seinem Tagestief zum Wochenstart hat er sich mittlerweile um 22 Dollar erholt. Das Vertrauen in mit Schulden überfrachtete Währungen wie Dollar und Euro dürfte aber nachhaltig erschüttert bleiben und damit das gelbe Edelmetall in einem guten Licht erscheinen lassen.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit relativ stabilen Notierungen. Bis gegen 15.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 1,80 auf 1.628,80 Dollar pro Feinunze.
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