05.12.2012 08:09
Bewerten
 (0)

Rohöl: Wichtige Daten im Anmarsch

Rohöl: Wichtige Daten im Anmarsch
Rohöl und Kupfer
Bei ruhigem Handel versucht sich der Ölpreis auf dem reduzierten Niveau an einer Bodenbildung.
von Jörg Bernhard

Zur Wochenmitte stehen einige wichtige Konjunkturtermine auf der Agenda. Diesseits des Atlantiks warten die Marktakteure auf aktuelle Zahlen zur Laune der deutschen und europäischen Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor. Außerdem stehen die Oktober-Einzelhandelszahlen für Europa zur Bekanntgabe an. Hier soll sich laut einer Umfrage von DowJones-Newswire das Minus von 0,2 (Vormonat) auf minus 0,3 Prozent leicht ausgedehnt haben. Am Nachmittag wird es dann jenseits des Atlantiks spannend, wenn der ADP-Monatsbericht zum US-Arbeitsmarkt und der Rohöl-Wochenbericht des US-Energieministeriums veröffentlicht werden. Hier wird von Analysten laut einer Umfrage ein leichter Rückgang um 300.000 Barrel prognostiziert. Am Montag schreckten die Analysten von JPMorgan die Akteure an den Energiemärkten auf, nachdem sie aufgrund der drohenden „Fiskalklippe“ ihre Prognose eines von 1,2 Millionen auf 580.000 Barrel sinkenden US-Ölnachfragewachstums in den Raum stellten.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,39 auf 88,89 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,29 auf 110,13 Dollar anzog.

Kupfer beweist relative Stärke

Die zum Wochenauftakt aus China gemeldeten Konjunkturdaten verhalfen dem Kupferpreis auf den höchsten Stand seit Mitte Oktober. Der Grund liegt auf der Hand: Das Reich der Mitte gilt – wie bei vielen anderen Rohstoffen auch – am Kupfermarkt als wichtigster Player. Der Bedarf im Bau- und Elektroniksektor ist enorm. Daran konnte selbst der Absacker des ISM-Einkaufsmanagerindex unter die Marke von 50 Zählern nichts ändern.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Kupferpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte US-Future auf High-Grade-Copper (März) um 0,026 auf 3,6755 Dollar pro Pfund.

Bildquellen: iStock
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Ölpreis

  • Relevant
  • Alle1
  • Medien
  • Agenturen
  • Extern
  • ?
Überarbeitung nötig
Der niedrige Ölpreis reißt im kommenden Jahr ein großes Loch in den russischen Staatshaushalt, der massiv von den Einnahmen aus dem Ölverkauf abhängt.
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.167,10-27,15
-2,27
Kupferpreis6.350,00-199,50
-3,05
Ölpreis (WTI)66,05-3,03
-4,39
Silber15,45-0,84
-5,13
Super Benzin1,40-0,01
-0,71
Weizen184,754,25
2,35

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX schließt kaum bewegt -- Dow Jones kommt nicht vom Fleck -- Gold-Nostalgie setzt Europas Zentralbanken unter Druck -- Blackberry, E.ON, Allianz im Fokus

Eurokurs wieder im Rückwärtsgang. Indexfantasie bei Zalando. Vodafone prüft Zusammenschluss mit Liberty Global. Airbus reduziert Anteil an Dassault. Stada verkauft Lagerhaltung an DHL. 'Schwarze Null' steht - Bundestag stimmt Haushalt 2015 zu. TLG Immobilien lockt weiter mit Aussicht auf hohe Dividende. Lufthansa erhält Auftrieb durch billiges Öl und Analystenlob.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Diese DAX-Aktien bringen die höchste Rendite

20 Dinge, die man für 561 Milliarden Euro kaufen könnte

Umfrage

Der milliardenschwere "Soli" soll nach dem Willen von Rot-Grün ab dem Jahr 2020 auch den Ländern und Kommunen im Westen Deutschlands zugutekommen. Was halten Sie von diesem Vorhaben?

Anzeige