von Jörg Bernhard
Zur Wochenmitte stehen einige wichtige Konjunkturtermine auf der Agenda. Diesseits des Atlantiks warten die Marktakteure auf aktuelle Zahlen zur Laune der deutschen und europäischen Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor. Außerdem stehen die Oktober-Einzelhandelszahlen für Europa zur Bekanntgabe an. Hier soll sich laut einer Umfrage von DowJones-Newswire das Minus von 0,2 (Vormonat) auf minus 0,3 Prozent leicht ausgedehnt haben. Am Nachmittag wird es dann jenseits des Atlantiks spannend, wenn der ADP-Monatsbericht zum US-Arbeitsmarkt und der Rohöl-Wochenbericht des US-Energieministeriums veröffentlicht werden. Hier wird von Analysten laut einer Umfrage ein leichter Rückgang um 300.000 Barrel prognostiziert. Am Montag schreckten die Analysten von JPMorgan die Akteure an den Energiemärkten auf, nachdem sie aufgrund der drohenden „Fiskalklippe“ ihre Prognose eines von 1,2 Millionen auf 580.000 Barrel sinkenden US-Ölnachfragewachstums in den Raum stellten.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,39 auf 88,89 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,29 auf 110,13 Dollar anzog.
Kupfer beweist relative Stärke
Die zum Wochenauftakt aus China gemeldeten Konjunkturdaten verhalfen dem Kupferpreis auf den höchsten Stand seit Mitte Oktober. Der Grund liegt auf der Hand: Das Reich der Mitte gilt – wie bei vielen anderen Rohstoffen auch – am Kupfermarkt als wichtigster Player. Der Bedarf im Bau- und Elektroniksektor ist enorm. Daran konnte selbst der Absacker des ISM-Einkaufsmanagerindex unter die Marke von 50 Zählern nichts ändern.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Kupferpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte US-Future auf High-Grade-Copper (März) um 0,026 auf 3,6755 Dollar pro Pfund.
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