05.06.2012 08:10
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Mais: Kurssprung nach 17-Monatstief

Wettersorgen in den USA lassen Maispreis steigen
Rohöl und Mais
Bei Mais gab es zum gestrigen Wochenauftakt einen deutlichen Stimmungsumschwung zu beobachten. Dieser führte zu einem Tagesplus von drei Prozent.
von Jörg Bernhard

In den Tagen zuvor litt der Maispreis unter den Schwächeanzeichen in der US-Wirtschaft und der Erwartung einer Rekordernte im Herbst dieses Jahres. Doch das Wetter in den Hauptanbaugebieten im Mittleren Westen könnte hier einen Strich durch die Rechnung machen. Trockene Böden und die Prognose geringer Regenfälle sorgen nun für Unsicherheit bezüglich der künftigen Ernteperspektiven. Als weiterer Grund für den Rebound wurde an den Märkten auch die Vermutung geäußert, dass das gesunkene Preisniveau eine stärkere Exportnachfrage generieren könnte – insbesondere aus China.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Maispreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige Future auf Mais um 0,60 auf 567,20 US-Cents pro Scheffel.

Rohöl: Erholungsversuch gestartet

Für Rohöl war der Mai ein extrem schlechter Monat, WTI verbilligte sich um 17,8 Prozent und Brent um 16,1 Prozent. Als Grund für die leichte Stimmungsaufhellung wurde die Prognose rückläufiger Ölreserven genannt. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll beim nächsten Update erstmals seit elf Wochen wieder ein Abbau der Lagermengen gemeldet werden. Nachdem in der Woche zum 25. Mai noch ein 22-Jahreshoch veröffentlicht worden war, sollen die Vorräte nun um eine Million Barrel gefallen sein. Am morgigen Mittwoch (16.30 Uhr) werden die tatsächlichen Zahlen kommuniziert. Von der Konjunkturfront kommen derzeit hingegen keine ermutigenden Signale. Am gestrigen Montag wurden schlechter als erwartete Zahlen zu den Industrieaufträgen gemeldet, heute steht der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor (16.00 Uhr) zur Bekanntgabe an.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,87 auf 84,85 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,66 auf 99,51 Dollar anzog.

Bildquellen: iStock
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