von Jörg Bernhard
Die am Nachmittag in den USA veröffentlichten Konjunkturdaten fielen etwas besser als erwartet aus. So wurde beim ISM-Einkaufsmanagerindex statt eines Anstiegs von 49,5 auf 50,5 Punkte für Dezember ein Wert von 50,7 Zähler gemeldet. Bei den Bauausgaben gab es hingegen eine negative Überraschung: Statt eines erwarteten Wachstums in Höhe von 0,6 Prozent gab es ein Minus von 0,3 Prozent. Der Ölpreis reagierte darauf mit steigenden Notierungen. Neue Impulse könnte der fossile Energieträger am Abend erhalten, wenn das Fed-Protokoll der letzten Notenbanksitzung (20.00 Uhr) veröffentlicht wird.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 16.30 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 1,77 auf 93,59 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,57 auf 112,68 Dollar anzog.
Orangensaft: Kurssturz zum Jahreswechsel
Einen herben Kurseinbruch musste zum Jahresende der Future auf Orangensaftkonzentrat hinnehmen. So stürzte der am aktivsten gehandelte Kontrakt (März) von seinem Dezemberhoch bei 144,50 auf 117,35 US-Cents pro Pfund (-18,8 Prozent) ab. Verantwortlich hierfür waren Wetterberichte, die für Anfang Januar wärmer als erwartete Temperaturen für Florida, die wichtigste US-Anbauregion der Zitrusfrüchte, prognostizierten. Damit lösten sich die zuvor befürchteten Frostschäden in Luft auf und verursachten dadurch eine rasante Talfahrt. Mit Blick auf die Performance fiel das Jahr 2012 für Orangensaft ausgesprochen schlecht aus, schließlich verlor der Agrarrohstoff in diesem Zeitraum rund 30 Prozent an Wert.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich Orangensaft mit weiter nachgebenden Notierungen. Bis gegen 16.30 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Orangensaftkonzentrat (März) um 2,65 auf 114,70 US-Cents pro Pfund.
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