von Jörg Bernhard
Am Nachmittag steht der Ölhandel ganz im Zeichen des wöchentlichen EIA-Rohölberichts und der Sitzung der US-Notenbank Fed. Am Abend zuvor veröffentlichte bereits das American Petroleum Institute einen Anstieg der Lagerreserven um 7,33 Millionen Barrel. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten sollen die Zahlen der Energy Information Administration bei Rohöl ein Lagerplus von 1,5 Millionen Barrel und bei Benzin einen Zuwachs um zwei Millionen Barrel ausweisen. Am Abend könnte US-Notenbankchef Ben Bernanke noch einmal Impulse liefern. Um 18.30 Uhr erfolgt nämlich die Bekanntgabe des Sitzungsergebnisses der Fed und um 20.15 Uhr findet dann die Pressekonferenz statt. Letztere findet nur viermal pro Jahr statt und wird daher besonders stark beobachtet.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.05 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,14 auf 99,09 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,40 auf 110,43 Dollar anzog.
Palladium: Charttechnisch spannend
Aus charttechnischer Sicht stellt sich die Lage bei Palladium derzeit ausgesprochen spannend dar. Grund: Aktuell notiert das Edelmetall in einer massiven Widerstandszone im Bereich von 680 Dollar. Hier prallte es allerdings im November sowie im Dezember ab und gab danach um rund zehn Prozent nach. Sollte die Hürde diesmal nachhaltig überwunden werden, könnten chartinduzierte Käufe zu einem Angriff auf die 200-Tage-Linie führen. Diese verläuft im Bereich von 700 Dollar.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Palladiumpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.05 Uhr verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Palladium (März) um 2,00 auf 682,55 Dollar pro Feinunze.
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