13.11.2012 07:57
Bewerten
 (0)

Rohöl: Nachfrage droht Talfahrt

Rohöl: Nachlassende Nachfrage
Rohöl und Platin
Aufgrund der feiertagsbedingten Abstinenz von US-Investoren bewegte sich der Ölpreis zum Wochenauftakt in relativ geordneten Bahnen – trotz des derzeitigen EU-Krisengipfels in Brüssel.
von Jörg Bernhard

Am Montag schwankte der nächstfällige WTI-Future in einer Bandbreite von 1,27 Dollar, während sein Pendant auf Brent mit 1,83 Dollar eine etwas breitere Range aufwies. Am Vormittag dürften sich die Akteure an den Energiemärkten vor allem für den ZEW-Konjunkturausblick interessieren. Beim Update für Oktober wurde eine Verschlechterung bei der Beurteilung der aktuellen Lage und eine Verbesserung bei der Einstufung der Erwartungen gemeldet. Eine interessante These wurde am gestrigen Montag von der Internationalen Energieagentur publik gemacht. In den kommenden zehn Jahren werden die USA bei der Ölproduktion Saudi-Arabien als weltgrößte Ölfördernation ablösen und vom Nettoimporteur zum Nettoexporteur mutieren. Bereits im vergangenen Halbjahr deckte das Land seinen Ölbedarf zu 83 Prozent aus eigenen Energiequellen. Nichtsdestotrotz attestieren die Energieexperten Saudi-Arabien auch in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Deckung der globalen Ölnachfrage.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,41 auf 85,16 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,401 auf 108,67 Dollar zurückfiel.

Platin: Solide Bodenbildung

Nach den streikbedingten Turbulenzen in südafrikanischen Minen zeichnet sich der Platinpreis derzeit durch eine solide Bodenbildung aus. Eine massive Unterstützungszone verläuft im Bereich von 1.540 Dollar. Sollte diese erfolgreich verteidigt und keine Hiobsbotschaften von der Weltkonjunktur – vor allem aus der Automobilindustrie – gemeldet werden, stehen die Chancen für einen signifikanten Rebound relativ gut.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Platinpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Platin (Januar) um 1,90 auf 1.564,90 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: Huyangshu / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Platin

  • Relevant
  • Alle
  • Medien
  • Agenturen
  • Extern
  • ?
26.11.14
Lawsuit Alleges Palladium, Platinum Prices Manipulated (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
24.11.14
24.11.14
RenaissanceRe to Buy Platinum Underwriters (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
16.10.14
LME to Manage Platinum, Palladium Price Fixing (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
13.10.14
Platinum Equity to Sell Neovia Logistics (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.183,35-10,90
-0,91
Kupferpreis6.388,00-161,50
-2,47
Ölpreis (WTI)69,03-0,05
-0,07
Silber15,82-0,47
-2,86
Super Benzin1,41-0,00
-0,14
Weizen183,503,00
1,66

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren40,06
-0,6
5g Goldbarren165,89
-0,7
10g Goldbarren321,47
-0,7
1 Uz Goldbarren983,03
-0,7
Krügerrand998,61
-0,7
Britannia1.006,75
-0,7
Maple Leaf995,63
-0,7
American Eagle1.004,77
-0,7
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX im Minus -- Dow in Grün -- Juncker will Italien und Frankreich nicht bestrafen -- Gold-Nostalgie setzt Europas Zentralbanken unter Druck -- Blackberry, E.ON, Allianz im Fokus

'Schwarze Null' steht - Bundestag stimmt Haushalt 2015 zu. TLG Immobilien lockt weiter mit Aussicht auf hohe Dividende. Lufthansa erhält Auftrieb durch billiges Öl und Analystenlob. Ryanair-Aktionäre machen Weg für Boeing-Großauftrag frei. Analytik Jena mit Gewinnwarnung. Rubel fällt auf Rekordtief.
Diese DAX-Aktien bringen die höchste Rendite

20 Dinge, die man für 561 Milliarden Euro kaufen könnte

Diese Firmen investieren am meisten in Forschung und Entwicklung

Umfrage

Der milliardenschwere "Soli" soll nach dem Willen von Rot-Grün ab dem Jahr 2020 auch den Ländern und Kommunen im Westen Deutschlands zugutekommen. Was halten Sie von diesem Vorhaben?

Anzeige