15.10.2012 15:09
Bewerten
 (0)

Rohöl: US-Einzelhandel überrascht positiv

Rohöl und Platin
Am Nachmittag wurden diverse US-Konjunkturdaten veröffentlicht. Der Ölpreis reagierte darauf allerdings kaum.
von Jörg Bernhard

Im September wurde beim US-Einzelhandel gegenüber dem Vormonat ein Anstieg um 1,1 Prozent gemeldet. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten war mit einem Zuwachs um lediglich 0,7 Prozent gerechnet worden. Bis zur Wochenmitte stehen noch wichtige Konjunkturdaten aus Deutschland, Europa, China und den USA zur Bekanntgabe an. Dann wird sich zeigen, ob sich das Wachstum der Ölnachfrage weiter beruhigen wird. In diesem Zusammenhang spielt vor allem das Reich der Mitte eine wichtige Rolle. Die am Wochenende veröffentlichten Exportzahlen fielen erheblich besser als erwartet aus. Ein hohes Maß an Unsicherheit besteht allerdings vor allem hinsichtlich der weiteren Entwicklung der geopolitischen Risiken. Aus dem Iran, Syrien oder der Türkei könnten immer wieder Nachrichten kommen, die den Ölpreis trotz schwacher Nachfrage nach oben treiben.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,08 auf 91,78 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,45 auf 115,07 Dollar anzog.

Platin: Charttechnische Hochspannung

Bei Platin wird es spannend – vor allem aus charttechnischer Sicht. Nachdem sein Preis trotz der Streiks in südafrikanischen Platinminen zweimal an der Marke von 1.720 Dollar abgeprallt war, sorgen Gewinnmitnahmen für eine signifikante Abwärtsbewegung. Im Bereich von 1.620 bzw. 1.600 Dollar existieren markante Unterstützungszonen. Um weitere chartinduzierte Verkäufe zu vermeiden, sollte dieser Boden erfolgreich verteidigt werden.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Platinpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Platin (Januar) um 14,30 auf 1.645,00 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: Leo Francini / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant1
  • Alle+
  • Medien
  • Agenturen
  • Extern
  • ?
Gold und Rohöl
Dem Goldpreis blieb nach den gestrigen Statements der US-Notenbank Fed Verkaufsdruck erspart, weil man die weitere Geldpolitik mit Geduld angehen wolle.
17.12.14
16.12.14
15.12.14
15.12.14
12.12.14
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.195,3015,80
1,34
Kupferpreis6.312,00-57,25
-0,90
Ölpreis (WTI)54,49-1,92
-3,40
Silber15,860,11
0,69
Super Benzin1,28-0,02
-1,23
Weizen200,001,00
0,50

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren40,90
+0,8
5g Goldbarren170,08
+1,0
10g Goldbarren329,79
+1,0
1 Uz Goldbarren1.008,95
+1,0
Krügerrand1.024,58
+1,0
Britannia1.032,72
+1,0
Maple Leaf1.021,55
+1,0
American Eagle1.030,69
+1,0
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX schließt fast 3 Prozent fester -- Dow auf Höhenflug -- Deutsche Bank vor Postbank-Verkauf? -- Daimler-Partner BYD verliert 50-Prozent -- United Internet, QSC im Fokus

Milliardendeal zwischen BASF und Gazprom geplatzt. Ölpreise geraten erneut unter Druck. IPO: Samsungs De-facto-Holding mit erfolgreichem Börsengang. sieht im kommenden Jahr deutliches Wachstum. Uralkali weitet Produktion aus. Zynga hofft auf Bugs Bunny & Co. EZB veröffentlicht Sitzungsprotokolle nach vier Wochen.
Wer hat die USA von Platz 1 verdrängt?

schaften der Welt

europa

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?

Anzeige