06.12.2012 08:31

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ROHÖL UND SILBER

Rohöl: Korrekturphase hält an


Den ersten Teil des Datenpaktes über den US-Arbeitsmarkt enttäuschte. Heute stehen zwei weitere Events zum US-Arbeitsmarkt auf der Agenda.

von Jörg Bernhard

Den Anfang macht der Challenger-Bericht über Stellenstreichungen (13.30 Uhr) gefolgt von den wöchentlichen Neuanträgen auf Arbeitslosenhilfe (14.30 Uhr). Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll es auf Wochensicht einen Rückgang von 393.000 auf 380.000 neue Arbeitslose gegeben haben. Damit wäre ein großer Teil des hurrikan-bedingten Ausreißers auf 450.000 Erstanträge wieder ausgebügelt. Für eine Entwarnung dürfte es aber noch zu früh sein, schließlich erfolgt vor dem Wochenende noch der Monatsbericht zur Lage am US-Arbeitsmarkt. Analysten rechnen mit einer Arbeitslosenrate von 8,0 Prozent (Vormonat: 7,9 Prozent) und „nur“ 80.000 neuen Stellen (Vormonat: 171.000). Der vom US-Energieministerium gemeldete Rückgang der gelagerten Ölmengen verhalf dem Ölpreis lediglich zu einer Stabilisierung.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.15 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,16 auf 87,72 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,01 auf 108,79 Dollar zurückfiel.

Silber: Rückwärtsgang eingelegt

Silber folgte seinem „großen Bruder“ Gold zwar in tiefere Kursregionen, blieb aber von einem Unterschreiten psychologisch wichtiger Marken verschont. Nichtsdestotrotz droht unter charttechnischen Aspekten auch dem Silberpreis Ungemach. Grund: Es droht ein Bruch der unteren Trendlinie des seit August gebildeten Aufwärtstrends. Außerdem kratzt Silber an der 90-Tage-Linie. Ein Unterschreiten würden Charttechniker als Verkaufssignal interpretieren.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Silberpreis mit etwas schwächeren Notierungen. Bis gegen 8.15 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (März) um 0,212 auf 32,745 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: huyangshu / Shutterstock.com

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