von Jörg Bernhard
Damit dürfte die Zahlungsunfähigkeit des südeuropäischen Landes vorerst verhindert worden sein. Überstanden ist die Eurokrise damit natürlich noch nicht. Der am Nachmittag in den USA veröffentlichte Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für den Monat Oktober fiel mit plusminus 0 Prozent besser als erwartet aus. Als nächstes dürfte sich das Augenmerk der Investoren auf die nächsten Konjunkturindikatoren richten. Um 16.00 Uhr stehen zum Beispiel der vom Conference Board ermittelte Index zum Konsumentenvertrauen sowie der FHFA-Hauspreisindex zur Bekanntgabe an. Bereits um 15.00 Uhr wurde der S&P Case-Shiller-Hauspreisindex veröffentlicht. Seine Sub-Indizes wiesen leichte Zuwachsraten von 0,4 und 0,3 Prozent aus.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit relativ stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,21 auf 87,95 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,02 auf 110,90 Dollar zurückfiel.
Silber: Spekulanten greifen beherzt zu
An den Terminmärkten wächst das Interesse am kleinen Bruder von Gold. So erhöhte sich die Anzahl offener Silber-Futures (Open Interest) laut aktuellem COT-Report (Commitments of Traders) der CFTC in der Zeit vom 13. bis 20. November von 144.567 auf 150.335 Kontrakte (+4,0 Prozent). Dabei nahm der Optimismus unter den Spekulanten markant zu. So kletterte bei den Großspekulanten (Non-Commercials) die Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) von 34.410 auf 37.961 Futures (+10,3 Prozent), während bei den Kleinspekulanten (Non-Reportables) ein Zuwachs von 16.551 auf 17.225 Futures (+4,1 Prozent) registriert worden war.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Silberpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (Dezember) um 0,008 auf 34,145 Dollar pro Feinunze.
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