14.05.2012 08:10
Bewerten
(2)

Rohöl: Spekulanten gehen „raus“

Rohöl und Silber: Rohöl: Spekulanten gehen „raus“ | Nachricht | finanzen.net
Ölpreis: Anhaltender Verkaufsdruck
Rohöl und Silber
DRUCKEN
Der am Freitagabend veröffentlichte COT-Report (Commitments of Traders) brachte es an den Tag: Spekulanten fliehen aus WTI-Rohöl.
von Jörg Bernhard

Der Optimismus der Spekulanten hat in der vergangenen Woche einen empfindlichen Dämpfer erhalten. In der Zeit vom 1. bis 8. Mai brach an der Nymex die kumulierte Netto-Long-Position großer wie kleiner Spekulanten regelrecht ein. Innerhalb nur einer Woche stürzte sie von 251.463 auf 204.021 Kontrakte (-18,9 Prozent), das niedrigste Niveau seit dem 7. Februar. Skeptisch gaben sich die Großspekulanten (Non-Commercials), deren Netto-Long-Position von 226.643 auf 183.960 Futures (-18,9 Prozent) einbrach. Bei den Kleinspekulanten war sogar ein etwas größeres Minus von 24.820 auf 20.061 Kontrakte (-19,2 Prozent) zu beklagen.

Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Am Montagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit schwachen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,66 auf 95,47 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,51 auf 111,75 Dollar zurückfiel.

Silber: Einbrechender Optimismus der Spekulanten

Wie beim gelben Edelmetall gab es an den Terminmärkten auch bei Silber eine wachsende Skepsis zu beobachten. Dies brachte zumindest der aktuelle COT-Report vom Freitag zum Ausdruck. Innerhalb einer Woche reduzierte sich die kumulierte Netto-Long-Position sämtlicher spekulativer Marktkräfte von 23.743 auf 17.899 Kontrakte (-24,6 Prozent). Bei den Großspekulanten gab es bei der Netto-Long-Position einen Rückgang von 15.584 auf 12.563 Futures (-19,4 Prozent). Noch pessimistischer zeigten sich die Kleinspekulanten, deren Netto-Long-Position von 8.159 auf 5.336 Kontrakte (-34,6 Prozent) einbrach. Aus charttechnischer Sicht haben sich die Perspektiven nach dem Verletzen der Unterstützung im Bereich von 30 Dollar massiv eingetrübt. Ein Test des alten 52-Wochentiefs bei 26 Dollar kann nun nicht ausgeschlossen werden.

Am Montagvormittag präsentierte sich der Silberpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (Juli) um 0,25 auf 28,64 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: iStock

Nachrichten zu Silber

  • Relevant
    2
  • Alle
    3
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Melden Sie sich jetzt an!

Roboter, Geräte mit künstlicher Intelligenz und automatisierte Maschinen sind bereits Teil unseres Lebens. Wie Anleger mit ETFs in diese Megatrends investieren können, erläutert Patrick Doser von BlackRock im "Webinar for professionals" am 27. November.
Hier zum "Webinar for professionals" anmelden!

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.293,4312,90
1,01%
Kupferpreis6.827,5076,00
1,13%
Ölpreis (WTI)57,970,87
1,52%
Silber17,150,18
1,08%
Super Benzin1,34-0,00
-0,22%
Weizen158,750,75
0,47%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren44,56
+0,2
5g Goldbarren192,77
+0,3
10g Goldbarren374,00
+0,3
1 Uz Goldbarren1.126,60
+0,3
Krügerrand1.136,32
+0,3
Maple Leaf1.136,32
+0,3
American Eagle1.144,43
+0,3
zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow rot - Deutsche Bank warnt vor Bitcoin -- Tesla bringt pro Stunde eine halbe Million Dollar durch -- Salesforce enttäuscht mit Gewinnausblick -- Uniper, BASF im Fokus

ProSieben-Aktie dürfte vorerst im DAX bleiben - GERRY WEBER im SDAX akut gefährdet. Deutsche Bank sieht US-Aktien auch 2018 auf Wachstumskurs. Disneys Streamingdienst soll viel preisgünstiger werden als Netflix. Android-Geräte betroffen: Bot räumt deutsche Konten leer.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Payment-Trend: Der Vormarsch von digitalen Zahlungsabwicklern

Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, warum vor allem asiatische Unternehmen beim Mobile-Payment eine wichtige Rolle spielen und welche Aktien vom mobilen Bezahlen profitieren könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Sind Sie in Bitcoins investiert?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
EVOTEC AG566480
BYD Co. Ltd.A0M4W9
AIXTRON SEA0WMPJ
BP plc (British Petrol)850517
GeelyA0CACX
Sabina Gold & Silver Corp.A0YC9U
Apple Inc.865985
Infineon AG623100
Nordex AGA0D655
Deutsche Telekom AG555750
CommerzbankCBK100
TeslaA1CX3T