29.11.2012 08:11
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Silber: Charttechnische Hochspannung

Silber: Charttechnische Hochspannung
Rohöl und Silber
Die bei Gold zu beobachtende Verkaufswelle erfasste auch Silber. In der Spitze stürzte das Edelmetall zur Wochenmitte um 3,2 Prozent ab.
von Jörg Bernhard

Aus charttechnischer Sicht wächst nunmehr die Spannung, schließlich droht ein Bruch des kurzfristigen Aufwärtstrends. Außerdem verläuft knapp unter der Marke von 33 Dollar eine markante Unterstützungszone. Sollte sie verletzt werden, droht eine weitere Verkaufswelle. Mit einer historischen 20-Tage-Volatilität in Höhe von 26,6 Prozent weist der Silberpreis derzeit unter sämtlichen Edelmetallen die zweithöchste Risikokennzahl auf. Nur Palladium scheint mit einer Vola von fast 29 Prozent über ein noch höheres Risiko zu verfügen.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Silberpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Silber (März) um 0,14 auf 33,63 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Wichtige Daten im Anmarsch

An den Energiemärkten hatten am gestrigen Mittwoch eindeutig die Bären das Zepter in der Hand. Egal, ob WTI, Brent, Heizöl, Erdgas oder Benzin, die Preise tendierten allesamt in tiefere Kursregionen. Der vom US-Energieministerium gemeldete überraschende Rückgang der Ölvorräte verhinderte einen schlimmeren Sell-off. Die Angst, angesichts der immer knapper werdenden Zeit zur Kompromissfindung zwischen Demokraten und Republikanern über die „Fiskalklippe“ Anfang nächsten Jahres abzustürzen, lässt Energie in einem wenig attraktiven Licht erscheinen. Am Nachmittag stehen in den USA zwei konjunkturelle Highlights auf der Agenda: Die Bekanntgabe des BIP-Wachstums im dritten Quartal sowie die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe. Letztere sollen laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten von 410.000 auf 390.000 gesunken sein.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,27 auf 86,76 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,26 auf 109,77 Dollar anzog.

Bildquellen: Julian Mezger

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