04.01.2013 15:14
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Rohöl: Warten auf den EIA-Wochenbericht

Rohöl: Keine Überraschung am Arbeitsmarkt
Rohöl und Sojabohnen
Die am Nachmittag gemeldete Arbeitslosenrate fiel in den USA wie erwartet aus. Nun warten die Marktakteure auf den EIA-Wochenbericht.
von Jörg Bernhard

Sowohl der Anstieg der Arbeitslosenquote auf 7,8 Prozent als auch die Zahl neu geschaffener Jobs in Höhe von 155.000 entsprach exakt den Erwartungen. Als nächstes dürften sich die Marktakteure nun für den Rohöl-Wochenbericht der US-Energiebehörde interessieren. Trotz eines prognostizierten Rückgangs um eine Million Barrel (Quelle: Bloomberg-Umfrage) dürfte vor allem der US-Markt dank des Produktionsbooms bei US-Schieferöl ausgesprochen üppig versorgt bleiben. Dies und die charttechnischen Molltöne erhöhen die Wahrscheinlichkeit für einen weiterhin nachgebenden Ölpreis.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,42 auf 92,50 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,94 auf 111,20 Dollar zurückfiel.

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Sojabohnen: Die Spannung wächst

Sojabohnen mussten einen klassischen Fehlstart ins neue Handelsjahr hinnehmen, nachdem China zum dritten Mal innerhalb von zwei Wochen eine Bestellung von US-Sojabohnen stornierte. Dabei soll es sich um eine Menge von insgesamt 840.000 Tonnen handeln. Außerdem lässt vorteilhaftes Wetter in Südamerika auf eine gute Ernte hoffen und belastet dadurch ebenfalls den Preis für den Agrarrohstoff. Aus charttechnischer Sicht nähert sich der Preis für Sojabohnen nun einer wichtigen Unterstützungszone, die bei 1.360 US-Cents angesiedelt ist. Sie sollte unbedingt verteidigt werden.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich Sojabohnen-Futures mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Sojabohnen (März) um 1,60 auf 1.388,20 US-Cents pro Scheffel.

Bildquellen: ded pixto / Shutterstock.com
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Gold und Rohöl
An den Energiemärkten herrschen weiterhin rote Vorzeichen vor. Die Jemen-Krise scheint erst einmal abgehakt zu sein.
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