05.02.2013 14:56
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Rohöl: Schnelle Erholung nach Absturz

Rohöl: Schnelle Erholung nach Absturz
Rohöl und Weizen
Trotz der charttechnischen Stimmungsverschlechterung gelang dem Ölpreis eine markante Erholung, da weitere Anschlussverkäufe ausblieben.
von Jörg Bernhard

Während der seit Dezember zu beobachtenden Kursrally ging es mit der Volatilität – bei WTI und Brent gleichermaßen – deutlich bergab, und zwar auf den tiefsten Stand seit über 12 Monaten. So hat sich seit dem Sommer die historische 20-Tage-Volatilität mehr als gedrittelt und ist mittlerweile mit der Kursschwankungsintensität von Gold vergleichbar.
Am Nachmittag könnte der fossile Energieträger neue Impulse erhalten. Dann steht nämlich in den USA der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor zur Bekanntgabe an. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll es im Januar einen Rücksetzer von 56,1 auf 55,1 Zähler gegeben haben.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,53 auf 96,70 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,89 auf 116,49 Dollar anzog.

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Weizen: Ende einer Ära in Kansas-City

Seit 157 Jahren wird auf dem Parkett in Kansas-City Weizen im sogenannten open-outcry-Verfahren gehandelt – demnächst ist Schluss. Sollten Regulierungsbehörden zustimmen, findet der Handel ab Juli in Chicago statt und macht an dem geschichtsträchtigen Ort Platz für ein elektronisches Handelszentrum. Die Entwicklung war abzusehen, schließlich werden die meisten Kontrakte seit längerem kostengünstiger und liquider elektronisch gehandelt. Im Januar wurden am Parkett lediglich 2.300 Futures auf Weizen umgesetzt, während im selben Zeitraum 400.000 Kontrakte über Handelsschirme flimmerten. Die Liquidität des Rohstoffs dürfte sich dadurch leicht verbessern, sein Handel wird dadurch allerdings genauso unpersönlich, wie dies bei Aktien, Anleihen und Commodities bereits die Regel ist.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Weizenpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige Future auf Weizen um 0,40 auf 762,40 US-Cents pro Scheffel.

Bildquellen: ssuaphotos / Shutterstock.com, iStock
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Engagement in Libyen
Die BASF-Tochter Wintershall hat laut Kreisen Interesse an Öl- und Gasgeschäften des US-Konzerns Occidental Petroleum in Libyen.
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US-Anleihen: Überwiegend schwächer nach Verbraucherpreisen und Yellen-Aussagen. Kein Ende der Debatte über Kohleabgabe in Sicht. Wintershall soll Interesse an Öl- und Gasassets in Libyen haben. Erneuter Streik der Amazon-Mitarbeiter in Leipzig. Fed-Chefin Yellen hält sich bei Zinswende weiter bedeckt. Bayer-Chef will Staatsgelder für Antibiotika-Forschung. IPO: Niederlande bringen verstaatlichte Bank ABN Amro an die Börse. EnBW will Windenergiefirma Prokon für 550 Millionen Euro übernehmen.
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