07.08.2013 09:41
Bewerten
(0)

Düngemittel-Aktien – Russischer Branchen-Primus sorgt für Blutbad!

Glücklicherweise kommt es nicht allzu oft vor, dass Standardwerte an einem Börsen-Tag mehr als 20 Prozent in den Keller rauschen.
Ab und an passiert es allerdings doch und manchmal trifft es dann sogar alle Aktien einer Branche. So erging es in dieser Woche den Papieren aus dem Düngemittel-Sektor. Häufig stellen derartige Panik-Reaktionen an den Finanz-Märkten interessante Einstiegs-Gelegenheiten dar. Auch dieses Mal?
Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Kali-Kartell demnächst Vergangenheit!

Ausgelöst wurde das Blutbad bei Düngemittel-Aktien durch die Ankündigung des russischen Kali-Produzenten Uralkali, die Vertriebs-Kooperation mit Belaruskali zu beenden. Der globale Kali-Branchen-Primus wirft seinem Partner vor, sich nicht an die vereinbarten Mengen-Begrenzungen gehalten und mehr Kali als vereinbart auf den Markt gebracht zu haben. Gerade bei einem Rohstoff, der alles andere als knapp ist, lassen sich die Preise so natürlich nicht künstlich hoch halten.

Fallende Preise wegen höheren Ausstoßes!

Nach der Beendigung der Zusammenarbeit braucht sich auch Uralkali nicht mehr an die Begrenzungen zu halten. Und von dieser Freiheit wollen die Russenumfassend Gebrauch machen. Bereits im nächsten Jahr soll der Kali-Output im Vergleich zu 2013 um 30 Prozent steigen. Diese Vorgehensweise könnte laut Uralkali dazu führen, dass der Kali-Preis von derzeit etwa 400 auf 300 US-Dollar abstürzt. Dennoch erscheint die Kurs-Reaktion etwas übertreiben. Denn bei 300 US-Dollar werden vor allem Hersteller mit hohen Produktions-Kosten wie z.B. K+S einige Minen schließen müssen, was eine Entspannung an der Angebots-Front zur Folge hat.

Marc Nitzsche ist Chefredakteur des Rohstoff-Trader Börsenbriefs. Der Börsenbrief ist ein Spezialist für Rohstoffe und bietet konkrete Kaufempfehlungen mit Analysen und Kursprognosen. Mehr Infos unter: www.rohstoff-trader.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.244,93-2,83
-0,23%
Kupferpreis5.970,110,00
0,00%
Ölpreis (WTI)46,940,21
0,45%
Silber16,33-0,00
-0,02%
Super Benzin1,29-0,01
-0,46%
Weizen170,00-1,00
-0,58%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren43,84
+0,0
5g Goldbarren189,16
+0,0
10g Goldbarren366,86
+0,0
1 Uz Goldbarren1.104,76
+0,0
Krügerrand1.114,48
+0,0
Maple Leaf1.114,48
+0,0
American Eagle1.122,59
+0,0
zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

Starker Euro belastet DAX -- Dow schließt im Minus -- Microsoft steigert Gewinn -- Visa mit guten Quartalszahlen -- Anleger von eBay-Zahlen enttäuscht -- Hella im Fokus

Finanzinvestor Apollo will wohl Sicherheitsfirma ADT an die Börse bringen. EZB: Leitzins bleibt "auf längere Zeit" unverändert. SAP hebt Umsatzausblick an. ADVA kämpft mit starkem Wettbewerb. Sixt-Aktie auf Rekordhoch: Sixt erhöht Prognose. Draghi gibt keine Signale für Änderung der EZB-Geldpolitik.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die Top 5 der Medizin- und Pharmakonzerne mit großen Wachstumschancen!

Aktien aus dem Medizin- und Pharmabereich gehören neben den hochtechnologischen Konzernen wohl zu den schwierigsten Wertpapieren, die man an der Börse spielen kann. Die meisten Unternehmen, die auf diesem Feld unterwegs sind, bleiben über Jahre hin unprofitabel. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin fünf Aktien vor, bei denen große Wachstumschancen lauern könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Top-Rankings

Sorglos die Koffer packen
In diesen europäischen Ländern kommt man voll auf seine Kosten
KW 28: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
E-Autos: Kein Zwang zum Tesla-Kauf
Diese Tesla-Konkurrenten sind auf dem Vormarsch und billiger als der Model 3

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt eine Obergrenze für Flüchtlinge weiter ab. Sind Sie für eine solche Grenze?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt mit finanzen.net-Account verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Lufthansa AG823212
Daimler AG710000
CommerzbankCBK100
Deutsche Bank AG514000
EVOTEC AG566480
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
ADVA SE510300
Apple Inc.865985
TeslaA1CX3T
SAP SE716460
E.ON SEENAG99
Allianz840400
Siemens AG723610
Deutsche Telekom AG555750
Amazon906866