22.01.2013 09:51
Bewerten
 (0)

„Königsdisziplin“ Rohstoff-Trading!?

Der Handel mit Devisen wird gerne als „Königsdisziplin“ des Tradens bezeichnet. Und in der Tat: Vor allem der Forex-Handel ist alles andere als einfach.

Dies gilt aber ebenso für Spekulationen auf die Preis-Entwicklung von Rohwaren. Vom überaus komplizierten Futures-Handel möchte ich an dieser Stelle gar nicht erst anfangen, weil sich nur die wenigsten Privat-Anleger für dieses Segment erwärmen können. Jedoch hat selbst das vergleichsweise einfache Traden mit Rohstoff-Zertifikaten seine Tücken und von daher könnte man lange darüber streiten, welcher Bereich wirklich die „Königsdisziplin ist.
Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Kampf an zwei Fronten!

Denn wer Rohstoffe handelt muss neben der fundamentalen und technischen Analyse der Rohwaren selbst stets auch ein Auge auf die Devisen-Märkte werfen und kämpft damit quasi an zwei Fronten. Da die meisten Rohstoffe in US-Dollar gehandelt werden, die dazugehörigen Zertifikate hierzulande aber in Euro notieren, hat eine Veränderung des Wechselkurses zwischen dem Greenback und der Gemeinschaftswährung zwingende Auswirkungen auf die Taxen der entsprechenden Zertifikate. Wertet der US-Dollar ab, führt das zwar häufig zu tendenziell steigenden Rohstoffpreisen. Auf der anderen Seite werden die Notierungen der Zertifikate in Euro auf diese Weise belastet. Aber gut: Letztlich handelt es sich dabei um eine Art „Nebenkriegs-Schauplatz“.

Teils stark erhöhte Volatilität!

Wesentlich gefährlicher für Rohstoff-Trader ist die bei ausgewählten Naturschätzen überdurchschnittlich hohe Volatilität. Dabei gilt: Je kleiner der den Zertifikaten zugrunde liegende Futures-Markt ist, desto schwankungsanfällliger ist die Kurs-Entwicklung. Operiert man in derartigen Märkten dann noch mit gehebelten Investments, kommt es häufiger vor, dass aus zunächst ansehnlichen Gewinnen in kürzester Zeit schmerzhafte Verluste werden. Im verstärkten Maß gilt dies für den Agrar-Sektor. Hier können Statements des US-Landwirtschaftsministeriums schnell zu Kursveränderungen von fünf oder sogar mehr Prozent im Basiswert führen. Auf der anderen Seite hat die erhöhte Volatilität für Trader selbstverständlich auch Vorteile, da man im Handumdrehen richtig „fette Beute“ machen kann, wenn man mit seiner Meinung richtig liegt und einige Punkte beachtet, die ich Ihnen in der nächsten Ausgabe verrate.

Marc Nitzsche ist Chefredakteur des Rohstoff-Trader Börsenbriefs. Der Börsenbrief ist ein Spezialist für Rohstoffe und bietet konkrete Kaufempfehlungen mit Analysen und Kursprognosen. Mehr Infos unter: www.rohstoff-trader.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.175,38-3,38
-0,29
Kupferpreis5.803,66-87,08
-1,50
Ölpreis (WTI)50,33-0,53
-1,04
Silber17,190,48
2,86
Super Benzin1,310,00
-0,00
Weizen162,503,00
1,88

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren44,66
+0,0
5g Goldbarren193,28
+0,0
10g Goldbarren375,01
+0,0
1 Uz Goldbarren1.130,81
+0,0
Krügerrand1.140,55
+0,0
Maple Leaf1.140,55
+0,0
American Eagle1.150,69
+0,0
Zum Edelmetallshop

Diamanten zur Wertanlage

  • 2 Karäter
  • 1 Karäter
  • 3/4 Karäter
  • 1/2 Karäter
  • 1/3 Karäter
1,01-1,03 ctD20.924,59
-0,29
1,01-1,03 ctE15.251,70
-0,29
1,01-1,03 ctF12.787,25
-0,29
1,01-1,03 ctG10.880,79
-0,29
1,01-1,03 ctH9.253,32
-0,29

Heute im Fokus

DAX schließt mit kräftigem Gewinn -- Trump: Softbank investiert 50 Mrd. Dollar in USA -- EU-Strafe von knapp 500 Millionen Euro gegen drei Großbanken -- Tesla, Apple, VW, Steinhoff im Fokus

Abbott bläst geplante Übernahme von Alere ab. US-Rohöllagerbestände fallen erneut. Italien tüftelt an Rettungsplan für Krisenbank Monte Paschi. Erdogan - Türkei im Visier von Währungsspekulanten. Fitbit filetiert Smartwatch-Pionier Pebble. Italiens Senat macht mit Zustimmung zum Haushalt Weg für Renzis Rücktritt frei.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Zalando - Wie der Online-Händler seine Gewinn­margen kräftig steigern will!
Der Einkauf von Waren im Internet gehört zu den Megatrends des 21. Jahrhunderts. Laut einer Erhebung des Digitalverbands Bitkom shoppen 98% aller Internet-Nutzer inzwischen online, wobei mehr als drei Viertel mehrmals im Monat Produkte über das Internet ordern. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins, warum Zalando zu den Profiteuren dieses Megatrends gehört und wie es seine Gewinnmargen weiter steigern will.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Glauben Sie, dass es in den kommenden sechs Monaten schwieriger wird, die eigenen Renditeerwartungen zu erzielen?