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19.11.2012 09:31
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Konjunkturelle Kurs-Risiken!

Zuletzt gab es nicht allzu viele Rohstoffe, bei denen Anleger sich mit Long-Engagements die sprichwörtlich goldene Nase verdienen konnten.
Ganz im Gegenteil: Wer - wie ich - mehrmals täglich einen Blick auf die Kurs-Entwicklungen bei Rohwaren wirft, dem dürfte nicht entgangen sein, dass - in der Breite gesehen - tendenziell die roten Vorzeichen überwogen. Und wenn man sich dann noch die gebetsmühlenartigen Beteuerungen vor Augen führt, dass die Rohstoff-Hausse noch etliche Jahre anhält, ist in jedem Fall ein erhöhtes Maß an Vorsicht geboten.
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US-Dollar-Aufwertung denkbar!

Einige Experten scheinen die erheblichen konjunkturellen Risiken nicht wirklich wahrnehmen zu wollen. Dessen ungeachtet lassen sich diese nicht weg diskutieren und in solchen Phasen kommt es häufig zu einer Aufwertung des US-Dollars, da der Greenback von vielen Investoren nach wie vor als sicherer Hafen betrachtet wird. So wertete die amerikanische Valuta gegen den Euro im Zuge der Finanzkrise in den Jahren 2007 bis 2008 bis auf 1,20 Euro auf. Sollte sich diese Entwicklung wiederholen, wäre das ein nicht zu unterschätzender Belastungsfaktor für die Rohstoff-Märkte. Hinzu kommt im Speziellen bei Energie- und (Industrie)-Metall-Rohstoffen eine möglicherweise nachlassende Nachfrage, da gerade diese Produkte in wirtschaftlichen Schwäche-Phasen weniger benötigt werden. Und dies gilt entgegen der landläufigen Meinung selbst für das gelbe Metall. Denn erfahrungsgemäß ist es keineswegs so, dass der Goldpreis umso dynamischer in die Höhe schnellt, je schlechter die Wirtschaft läuft.

Gegessen wird immer!

Vergleichsweise resistent gegen rezessive Tendenzen sind demgegenüber die meisten Agrar-Rohstoffe. Nicht umsonst heißt es: Gegessen wird immer! Allerdings müssen Anleger auch im Bereich der Soft Commodities sehr wachsam sein. Blinde Wetten auf ewig steigende Nahrungsmittelpreise führen nämlich nicht selten zu mehr als schmerzhaften finanziellen Verlusten. Wer sich in diesem Segment tummeln möchte, muss sich kontinuierlich informieren - vor allem im Hinblick auf die Angebotsseite. Bei vielen Agrar-Rohstoffen können vorübergehende Versorgungs-Engpässe durch Produktions-Ausweitungen schnell geschlossen werden, so dass aus Angebots-Defiziten im Handumdrehen Angebots-Überschüsse werden können.

Marc Nitzsche ist Chefredakteur des Rohstoff-Trader Börsenbriefs. Der Börsenbrief ist ein Spezialist für Rohstoffe und bietet konkrete Kaufempfehlungen mit Analysen und Kursprognosen. Mehr Infos unter: www.rohstoff-trader.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.317,25-4,45
-0,34
Kupferpreis4.603,50-18,85
-0,40
Ölpreis (WTI)47,500,46
0,98
Silber18,650,10
0,54
Super Benzin1,280,00
0,00
Weizen158,25-1,25
-0,78

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren47,58
0,0
5g Goldbarren207,06
0,0
10g Goldbarren401,79
0,0
1 Uz Goldbarren1.214,12
0,0
Krügerrand1.226,28
0,0
Britannia1.236,46
0,0
Maple Leaf1.226,28
0,0
American Eagle1.236,46
0,0
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Diamanten zur Wertanlage

  • 2 Karäter
  • 1 Karäter
  • 3/4 Karäter
  • 1/2 Karäter
  • 1/3 Karäter
1,01-1,03 ctD20.896,59
0,77
1,01-1,03 ctE15.181,28
0,77
1,01-1,03 ctF12.502,23
0,77
1,01-1,03 ctG10.671,55
0,77
1,01-1,03 ctH9.108,77
0,77

Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- Dow im Minus -- Fed-Vorsitzende Yellen: Argumente für Zinsanhebung stärker geworden -- STADA, VW im Fokus

Opel-Marketing-Expertin Müller zieht in den Stada-Aufsichtsrat ein. Hapag-Lloyd-Chef: Hamburger Reederei nach Fusion wettbewerbsfähiger. Deutsche Post startet ab Montag weitere Tranche des Aktienrückkaufs. Bundesfinanzministerium sieht EZB-Anleihekäufe mit Sorge. Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt. Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte.
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Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
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