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25.02.2010 13:11

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Rohstoffe-Go - Urangigant Cameco erwartet Umsatzrückgang von 5 bis 10 Prozent

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Rohstoffe-Go - Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Der weltgrößte Uranproduzent Cameco, der seine Finanzzahlen spät am getrigen Abend veröffentlichte, prognostiziert für das laufende Jahr einen Umsatzrückgang von 5 bis 10 Prozent auf Grund eines sinkenden Uranhandelsvolumens.

Cameco (WKN 882017) rechnet damit, 2010 21,5 Millionen Pfund Uran zu produzieren und zwischen 31 und 33 Millionen Pfund des gelben Metalls verkaufen zu können – basierend auf den bereits abgeschlossenen Verträgen. Die Produktionssteigerung soll hauptsächlich aus der Verdopplung der Produktion auf der Inkai-Mine in Kasachstan resultieren. 2011 soll Inkai 5,2 Millionen Pfund U3O8 pro Jahr produzieren, wobei Camecos Anteil 3,1 Millionen Pfund betragen würde.

Nachdem der Verkauf der Beteiligung an dem ehemals zum Konzern gehörenden Goldproduzenten Centerra Gold abgeschlossen ist, könne man sich nun voll auf das steigende Interesse an Atomenergie konzentrieren, erklärte Camecos CEO,Jerry Grandey. Man sei operativ und finanziell nun in einer guten Ausgangslage, um das selbst gesteckte Ziel einer Verdopplung der Uranproduktion bis 2018 zu erreichen.


Das Unternehmen zielt darüber hinaus darauf ab, die Produktion auf der Cigar Lake-Mine Mitte 2013 aufnehmen zu können. Man nimmt an, das Cigar Lake über nachgewiesene und wahrscheinliche Reserven von 104,7 Millionen Pfund Uran sowie über gemessene und angezeigte Ressourcen von 600.000 Pfund Uran verfügt.

2009 erzielte Cameco, den aktuellen Aussagen zufolge, eine Produktion von 20,8 Millionen Pfund, was eine Steigerung von 20 Prozent gegenüber 2008 bedeutet. Hohe Produktion auf McArthur River/Key Lake, Rabbit Lake und Smith Ranch-Highland sowie die anhaltende Steigerung der Produktion auf Inkai trugen zu dieser Entwicklung bei.

An Nettogewinn verbuchte Cameco im vergangenen Jahr 582 Millionen kanadische Dollar oder 1,49 Dollar pro Aktie. 2008 betrug der Nettogewinn noch 589 Millionen Dollar oder 1,67 Dollar je Aktie. Dieser Rückgang von 1 Prozent wird auf geringere Profite aus dem Urangeschäft auf Grund höherer Kosten, niedrigere Gewinn aus dem Goldgeschäft auf Grund niedrigerer Absätze und auf höhere Gewinne aus dem Elektrizitätsgeschäft durch höhere Verkaufspreise zurückgeführt.

Im vierten Quartal verkaufte Cameco seinen Anteil an Centerra Gold, was dem Konzern netto 871 Millionen Dollar einbrachte.

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