06.05.2013 09:05
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Rohstoffe – Rudert die FED beim QE3-Programm zurück?

EMFIS.COM - Vereinfacht ausgedrückt: Je stärker die US-Valuta gegen andere Welt-Leitwährungen abwertet, desto besser performen in der Regel die genannten Rohwaren. Zwischen Anfang Februar und Ende März verteuerte sich der Greenback in Euro jedoch von 1,36 auf 1,30 US-Dollar.  Hintergrund waren Mutmaßungen, dass die FED ihr Anleihe-Kauf-Programm QE3 früher als erwartet einstellen könnte. Von daher ist es keine Überraschung, dass die Notierungen vieler harter Rohstoffe im erwähnten Zeitraum regelrecht in sich zusammengebrochen sind. Doch damit könnte es demnächst vorbei sein.
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Verlängerung statt Beendigung?
Denn im Offenmarktausschuss der FED scheint sich ein Umdenkungsprozess anzudeuten. Vor einigen Monaten wurde angesichts der erfreulichen Konjunktur-Daten über ein baldiges Ende des QE3-Programms nachgedacht. Bei der letzten Sitzung plädierten dann jedoch sieben Mitglieder für eine Verlängerung der Stützungsmaßnahmen. Fünf von diesen Befürwortern entscheiden direkt mit über die Politik der amerikanischen Notenbank.

Stimulus unverzichtbar!
Der Sinneswandel der sieben Mitglieder dürfte insbesondere daher rühren, dass die Konjunktur ausweislich jüngster Daten doch nicht so dynamisch ins Laufen kommt wie gehofft. Abgesehen davon sind nach wie vor 11,7 Millionen Amerikaner arbeitslos. Sollten sich die Befürworter einer Verlängerung durchsetzen, könnte der Dollar wieder den Rückwärtsgang einlegen. Dann wäre zumindest ein Belastungsfaktor für die Rohstoffe nicht mehr gegeben. Erfolgreiche Rohstoff-Trades wünscht Ihnen

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