Rohstoffe am Abend: Öl und Silber steigen
New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten herrscht am Freitagabend positive Stimmung vor. An der New Yorker Nymex notiert leichtes US-Öl (Oktober-Kontrakt) derzeit bei 95,99 Dollar (+0,55 Dollar). Der Oktober-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 3,14 Dollar gegenüber dem Vortag 1 Cent fester gehandelt. Der Oktober-Kontrakt für eine Gallone Unverbleites Benzin wird bei 3,02 Dollar 1 Cent fester gehandelt.
Die Futures für Edelmetalle notieren fester. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Oktober-Kontrakt) verteuert sich um 2,33 Prozent auf 1.744 Dollar. Die Feinunze Silber (Oktober-Kontrakt) notiert 3,33 Prozent fester bei 33,62 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (Oktober-Kontrakt) bei 1.591 Dollar (+0,31 Prozent) gehandelt.
Die Agrarrohstoffe tendieren gemischt. Der Zucker-Future (Oktober-Kontrakt) notiert bei 19,40 Dollar je Pfund 0,14 Prozent schwächer. Der Future für Arabica-Kaffee (Oktober-Kontrakt) notiert bei 164 Cent je Pfund 0,94 Prozent schwächer. Kakao (Oktober-Kontrakt) wurde zuletzt bei 2644 Dollar je Tonne 0,45 Prozent schwächer gehandelt.
Der Mais-Future (Oktober-Kontrakt) notiert bei 802 Cents je Scheffel 2,58 Prozent fester. Bei Chicago-Weizen steigt der Oktober-Kontrakt um 3,60 Prozent auf 907 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der Oktober-Kontrakt bei 1605 Cents je Scheffel 0,88 Prozent schwächer.
Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe ist in Deutschland im Juli zum Vormonat preis- und saisonbereinigt um 1,3 % gestiegen. Erwartet worden war hingegen nur ein Anstieg in Höhe von 0,2 %. Im Vormonat war die Produktion um revidierte 0,4 % gesunken (revidiert von -0,9 %). Auf das Jahr gesehen fiel die Produktion nach Bereinigung der Arbeitstage um 0,6 %.
Die deutsche Handelsbilanz weist für Juli einen Überschuss in Höhe von 16,9 Mrd. Euro aus nach 18,0 Mrd. Euro (revidiert von 17,9 Mrd. Euro) im Vormonat und 10,4 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Aufgelaufen sind im aktuellen Jahr bereits 110,3 Mrd. Euro, verglichen mit 89,2 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum im Vorjahr. Die Leistungsbilanz in Deutschland zeigt im Juli Saldo ein Plus in Höhe von 12,8 Mrd. Euro. Im Vormonat lag der Überschuss bei 18,5 Mrd. Euro (revidiert von 16,5 Mrd. Euro), im Vorjahr bei 8,3 Mrd. Euro. In den ersten sieben Monaten 2012 lag der Überschuss bei 91,5 Mrd. Euro, im Vorjahr zur gleichen Zeit betrug das Plus 74,5 Mrd. Euro. Die Ausfuhren sind im Juli zum Vorjahr um 9,2 % auf 93,6 Mrd. Euro geklettert. Im Jahr 2012 bis zum Juli waren es 644,1 Mrd. Euro nach noch 611,0 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Einfuhren nach Deutschland sind gegenüber dem Vorjahres-Juli um 1,9 % auf 76,7 Mrd. Euro gestiegen. Im Jahr 2012 bis zum Juli waren es 533,8 Mrd. Euro nach noch 521,7 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Der deutsche Arbeitskostenindex ist im zweiten Quartal 2012 um 1,5 % gestiegen. Zum Vorjahresquartal kletterte der Index in Deutschland um 2,5 %. Im Vergleich dazu steht der Index der Bruttolöhne und -gehälter bei 1,8, der Index der Lohnnebenkosten bei 0,5.
Im ersten Halbjahr 2012 ist die Zahl der Insolvenzen in Deutschland insgesamt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,2 % auf 76.968 zurückgegangen . Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist dabei binnen gleicher Frist um 3,1 % auf 14.776 gesunken. Im Juni allein ist die Zahl der Insolvenzen insgesamt verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresmonat um 1,6 % auf 12.634 gesunken, während die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im Vergleich um 6,1 % auf 2.367 zurückgegangen sind.
Der britische Produktionsindex ist im Juli auf Jahressicht um 0,8 % gefallen.Im Juli allein war die Produktion zum Vormonat um 2,9 % gestiegen. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe fällt auf Jahressicht um 0,5 % und steigt auf Monatssicht um 3,2 %.
Die britischen Erzeugerpreise sind im saisonbereinigten Monatsvergleich im August input-seitig um 2,0 % gestiegen. Im Jahresvergleich sind die Preise der Erzeuger um 1,4 % gestiegen. Output-seitig sind die Erzeugerpreise im Monatsvergleich um 0,5 % gestiegen. Im Jahresvergleich sind die Preise um 2,2 gestiegen nach +1,8 % im Juli.
Die Leistungsbilanz aller 27 EU Mitgliedsstaaten weist im zweiten Quartal in der ersten Veröffentlichung eien Überschuss in Höhe von 4,6 Mrd. Euro aus. Im vorangegangenen Quartal hatte ein Defizit von 4,1 Mrd. Euro vorgelegen. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte die Bilanz ein Minus in Höhe von 37,1 Mrd. Euro ausgewiesen.
Die Dienstleistungsbilanz der EU zeigt im zweiten Quartal in der ersten Veröffentlichung einen Überschuss in Höhe von 32,5 Mrd. Euro. Im Vorquartal lag das Plus bei 31,1 Mrd. Euro, im Vergleichsquartal ein Jahr zuvor bei 28,2 Mrd. Euro.
Die heutigen Termine im Überblick:
? 14:30 - US Beschäftigte ex Agrar August ? 14:30 - US Arbeitslosenquote August ? 14:30 - US Stundenlöhne August ? 14:30 - US Wochenstunden August ? 14:30 - CA Arbeitsmarktdaten August ? 14:30 - CA Arbeitsproduktivität u. -kosten 2. Quartal ? 16:00 - CA Ivey Einkaufsmanagerindex August
(07.09.2012/rc/n/m)



