28.02.2013 13:27
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Rohstoffe am Mittag: Agrarrohstoffe gewinnen

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New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten herrscht heute erneut ein uneinheitlicher Handel.

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Bei den Ölwerten herrscht Unentschiedenheit. Leichtes US Öl (April-Kontrakt) notiert bei 92,63 Dollar (-0,13 Dollar). Der April-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 2,99 Dollar 1 Cent fester, der April-Kontrakt für eine Gallone unverbleites Benzin wird bei 3,10 Dollar 1 Cent leichter gehandelt. Im Londoner Handel notiert der Future für Brent Crude (April-Kontrakt) bei 112,25 Dollar je Barrel und damit 0,38 Dollar fester. Das leichte US-Öl WTI (April-Kontrakt) notiert 0,07 Dollar je Barrel leichter bei 92,69 Dollar je Barrel.

Laut dem wöchentlichen Ölmarktberichts der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung sind die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) in der vorangegangenen Woche um 1,1 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor 4,1 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 1,9 Mio. Barrel verringert, nach zuletzt einem Minus in Höhe von 2,9 Mio. Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 0,6 Mio. Barrel geklettert, nach zuvor -2,3 Mio. Barrel.

Die Futures für Edelmetalle tendieren schwächer. Der Kurs für eine Feinunze Gold (April-Kontrakt) notiert 6,30 Dollar leichter bei 1.589,40 Dollar. Die Feinunze Silber (März-Kontrakt) notiert 0,02 Dollar leichter bei 28,97 Dollar. Die Feinunze Platin (April-Kontrakt) wird bei 1.597,40 Dollar (-2,70 Dollar) gehandelt.

Auch die Industriemetalle tendieren überwiegend schwächer. Aluminium notiert 17,75 Dollar leichter bei 2.012 Dollar. Kupfer tendiert 3,94 Dollar fester bei 7.876 Dollar. Nickel notiert 84,62 Dollar leichter bei 16.677 Dollar.

Die Agrarrohstoffe tendieren hingegen stärker. Der Zucker-Future (Mai-Kontrakt) notiert 0,02 Dollar fester bei 17,86 Dollar je Pfund. Der Future für Arabica-Kaffee (Mai-Kontrakt) notiert bei 143,70 Dollar je Pfund 0,25 Cents fester. Kakao (Mai-Kontrakt) wird bei 2.132 Dollar je Tonne 1 Dollar fester gehandelt.

Der Mais-Future (Mai-Kontrakt) notiert 2,0 Cents fester bei 697,2 Cents je Scheffel. Bei Chicago-Weizen steigt der Mai-Kontrakt um 6,6 Cents auf 718,6 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der Mai-Kontrakt 3,2 Cents fester bei 1.442,6 Cents.

Heute Morgen wurden bereits folgende Daten veröffentlicht:

Die japanische Industrieproduktion ist im Januar zum Vormonat in der vorläufigen Fassung um 1,0% gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr fiel die Produktion in der Industrie um 5,1%.

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Deutschland im Januar saisonbereinigt um 3.000 zurückgegangen, ohne Bereinigung steigt die Zahl um rund 18.000 auf 3,16 Mio.. Das sind 46.000 mehr als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote verbleibt im Januar auf 7,4%.

Der Veröffentlichung der Zahlen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagebau (VDMA) zufolge ist der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahr um real um 2% gesunken. Die Inlandsnachfrage ist zum Vorjahr sogar um 7% zurückgegangen, die Auslandsnachfrage gleichzeitig um 1% geklettert. Der weniger stark schwankende Dreimonatsvergleich zeigt zum Vorjahr keine Veränderung. Bei Betrachtung ausschließlich der Inlandsaufträge war ein Rückgang um 3% zu verzeichnen, bei den Auslandsaufträgen ein Plus von 1%.

Der Güterverkehr der Eisenbahnen in Deutschland ist im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,4% auf 366,1 Mio. Tonnen gefallen. Die Transportleistung gemessen an Tonnenkilometern ist binnen gleicher Frist um 2,7% auf 110,1 Mrd. Tonnenkilometer zurückgegangen. Das schweizerische Bruttoinlandsprodukt ist im vierten Quartal um 0,2% gestiegen. Im vierten Quartal hatte die Leistung um 0,6% zugelegt. Im Vergleich zum Quartal ein Jahr zuvor kletterte die Wirtschaftsleistung um 1,4%, nach +1,2% im dritten Quartal. Die Jahresteuerung in der Eurozone liegt im Januar bei 2,0%. Im Vormonat lag die jährliche Inflationsrate bei 2,2%. Ein Jahr zuvor hatte die Rate bei 2,7% gelegen. Der Monatsvergleich wird mit -1,0% angegeben. Die Jahresteuerung für den gesamten Bereich der EU liegt im Berichtsmonat bei 2,1% nach 2,3% im Vormonat und 2,9% im Jahr zuvor. Auf Monatssicht liegt die Inflationrate bei -0,8%.

Laut den Zahlen der Association des Constructeurs Européens d´Automobiles (ACEA) ist die Zahl der Neuzulassungen bei den leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 t im Januar verglichen mit dem Vorjahr um 9,7% gesunken. Gleichzeitig gingen die Neuzulassungen bei den Nutzfahrzeugen über 3,5 t um 17,2% zurück. Bei den Lastkraftwagen über 16 t wurde ein Rückgang der Zulassungen um 18,4% registriert, während bei Bussen über 3,5 t auf das Jahr gesehen 9,8% mehr Zulassungen zu verzeichnen waren.

Die weiteren Termine des heutigen Tages im Überblick:

14:30 - US BIP 4. Quartal 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 14:30 - CA Erzeugerpreise Industrie Januar 15:45 - US Einkaufsmanagerindex Chicago Februar 16:30 - US EIA Erdgasbericht (Woche) 17:00 - US Ankündigung 52-wöchiger Bills 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills 21:00 - US Agrarpreise Februar 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge (28.02.2013/rc/n/m)

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Super Benzin1,34-0,00
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  • Silber
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