10.12.2012 13:31
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Rohstoffe am Mittag: Agrarrohstoffe verlieren

New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - Der Rohstoffmarkt zeigt sich überwiegend freundlich, lediglich die Agrarrohstoffe zeigen sich heute schwach.

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Bei den Ölwerten herrscht Kauflaune. Leichtes US Öl (Januar-Kontrakt) notiert bei 86,41 Dollar (+0,48 Dollar). Der Januar-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 2,93 Dollar 1 Cent fester, der Januar-Kontrakt für eine Gallone unverbleites Benzin wird bei 2,63 Dollar 3 Cents fester gehandelt. Im Londoner Handel notiert der Future für Brent Crude (Januar-Kontrakt) bei 107,93 Dollar je Barrel und damit 0,90 Dollar fester. Das leichte US-Öl WTI (Januar-Kontrakt) notiert 0,44 Dollar je Barrel fester bei 86,37 Dollar je Barrel.

Die Futures für Edelmetalle tendieren ebenfalls stärker. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Februar-Kontrakt) notiert 7,10 Dollar fester bei 1.712,60 Dollar. Die Feinunze Silber (März-Kontrakt) notiert 0,23 Dollar fester bei 33,36 Dollar. Die Feinunze Platin (Januar-Kontrakt) wird bei 1.617,00 Dollar (+10,00 Dollar) gehandelt.

Die Industriemetalle tendieren ebenfalls aufwärts. Aluminium notiert 14,24 Dollar fester bei 2.112 Dollar. Kupfer tendiert 97,15 Dollar fester bei 8.138 Dollar. Nickel notiert 286,10 Dollar fester bei 17.492 Dollar.

Lediglich die Agrarrohstoffe tendieren schwächer. Der Zucker-Future (März-Kontrakt) notiert 0,08 Dollar leichter bei 19,13 Dollar je Pfund. Der Future für Arabica-Kaffee (März-Kontrakt) notiert bei 153,10 Dollar je Pfund 0,75 Dollar leichter. Kakao (März-Kontrakt) wird bei 2.396 Dollar je Tonne 16 Dollar fester gehandelt.

Der Mais-Future (März-Kontrakt) notiert 4,8 Cents leichter bei 732,4 Cents je Scheffel. Bei Chicago-Weizen notiert der März-Kontrakt 4,4 Cents leichter bei 856,6 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der Januar-Kontrakt 2,8 Cents fester bei 1.475,0 Cents.

Heute Morgen wurden bereits folgende Daten veröffentlicht:

Das japanische Wirtschaftswachstum ist im dritten Quartal um 0,9% gefallen. Damit wurde die vorläufige Veröffentlichung bestätigt. Annualisiert sank die Wirtschaftsleistung um 3,5%, verglichen mit vorab ebenfalls geschätzten 3,5%.

Der Index für das japanische Verbrauchervertrauen notiert im November bei 39,0. Einen Monat zuvor hatte der Vertrauensindex bei 39,7 gelegen, im Vergleichsmonat ein Jahr zuvor bei 37,5.

Die deutsche Handelsbilanz weist für Oktober einen Überschuss in Höhe von 15,8 Mrd. Euro aus nach 16,9 Mrd. Euroim Vormonat und 11,0 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Aufgelaufen sind im aktuellen Jahr bereits 159,2 Mrd. Euro, verglichen mit 130,1 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum im Vorjahr. Die Leistungsbilanz in Deutschland zeigt im Oktober-Saldo ein Plus in Höhe von 13,6 Mrd. Euro. Im Vormonat lag der Überschuss bei 17,3 Mrd. Euro (revidiert von 16,3 Mrd. Euro), im Vorjahr bei 9,9 Mrd Euro. In den ersten 10 Monaten 2012 lag der Überschuss bei 133,9 Mrd. Euro, im Vorjahr zur gleichen Zeit betrug das Plus 110,2 Mrd. Euro. Die Ausfuhren sind im Oktober zum Vorjahr um 10,6% auf 98,5 Mrd. Euro geklettert. Im Jahr 2012 bis zum Oktober waren es 924,4 Mrd. Euro nach noch 882,3 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Einfuhren nach Deutschland sind gegenüber dem Vorjahres-Oktober um 6,0% auf 82,7 Mrd. Euro gestiegen. Im Jahr 2012 bis zum Oktober waren es 765,1 Mrd. Euro nach noch 752,2 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist der Gesamtumsatz im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland im Oktober um 3,7% gesunken. Die Zahl der Beschäftigten ging im gleichen Zeitraum um 0,7% zurück. Der Umsatz im zulassungspflichtigem Handwerk insgesamt ist im Oktober gegenüber dem Vormonat saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,8% zurückgegangen.

Die französische Industrieproduktion im Oktober gegenüber dem Vormonat um 0,7% gesunken. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,2%.

Das italienische BIP-Wachstum ist gegenüber dem Vorquartal mit 0,2% rückläufig. Auf das Jahr gesehen lag das Wachstum bei -2,4%. Die Industrieproduktion ist in Italien auf Jahressicht um 6,2% gesunken. Im Vergleich zum Vormonat fällt der Index um 1,1%.

Der OECD Frühindikator (CLI) ist zum Vormonat unverändert bei 100,2 Zählern verblieben.

Die weiteren Termine des heutigen Tages im Überblick:

14:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills 17:30 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills 22:45 - NZ Industriebericht September-Quartal (10.12.2012/rc/n/m)

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.273,531,28
0,10%
Kupferpreis6.519,06158,73
2,43%
Ölpreis (WTI)47,25-0,46
-0,96%
Silber16,880,25
1,48%
Super Benzin1,31-0,00
-0,08%
Weizen158,50-1,25
-0,78%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren44,41
+0,3
5g Goldbarren192,05
+0,3
10g Goldbarren372,58
+0,3
1 Uz Goldbarren1.122,24
+0,3
Krügerrand1.131,97
+0,3
Maple Leaf1.131,97
+0,3
American Eagle1.140,07
+0,3
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Heute im Fokus

DAX stärker -- Dow fester -- Air Berlin sucht Sanierungsplan in der Insolvenz -- Lufthansa-Aktionäre setzen wegen Air Berlin auf Konsolidierung -- EVOTEC, Ryanair, Amazon im Fokus

Trump lobt Nordkoreas Staatschef Kim. Neuer Druck auf K+S-Aktie durch Verkaufsempfehlungen. Chefwechsel bei US-Krankenversicherer UnitedHealth. Deutsche Euroshop profitiert weiter von niedrigen Zinsen und Zukäufen. SdK sieht Anleihegläubiger von Air Berlin im Nachteil. STADA-Aktie vor Ende des Übernahmeangebotes leicht unter Druck.
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