19.12.2012 13:11
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Rohstoffe am Mittag: Brent deutlich über 109, Gold unter 1.670 Dollar

New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - Der Rohstoffmarkt zeigt sich heute uneinheitlich.

Bei den Ölwerten herrscht leichte Kauflaune. Leichtes US Öl (Februar-Kontrakt) notiert bei 88,84 Dollar (+0,44 Dollar). Der Februar-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 3,02 Dollar 3 Cents fester, der Februar-Kontrakt für eine Gallone unverbleites Benzin wird bei 2,70 Dollar 2 Cents fester gehandelt. Im Londoner Handel notiert der Future für Brent Crude (Februar-Kontrakt) bei 109,73 Dollar je Barrel und damit 0,58 Dollar fester. Das leichte US-Öl WTI (Februar-Kontrakt) notiert 0,45 Dollar je Barrel fester bei 88,85 Dollar je Barrel.

Die Futures für Edelmetalle notieren auf niedrigem Niveau. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Februar-Kontrakt) notiert 1,00 Dollar leichter bei 1.669,70 Dollar. Die Feinunze Silber (März-Kontrakt) notiert 0,15 Dollar leichter bei 31,52 Dollar. Die Feinunze Platin (Januar-Kontrakt) wird bei 1.594,40 Dollar (-0,70 Dollar) gehandelt.

Die Industriemetalle tendieren uneinheitlich. Aluminium notiert 14,27 Dollar fester bei 2.116 Dollar. Kupfer tendiert 4,80 Dollar leichter bei 8.008 Dollar. Nickel notiert 14,19 Dollar leichter bei 17.749 Dollar.

Die Agrarrohstoffe tendieren überwiegend abwärts. Der Zucker-Future (März-Kontrakt) notiert 0,03 Dollar leichter bei 19,36 Dollar je Pfund. Der Future für Arabica-Kaffee (März-Kontrakt) notiert bei 147,40 Dollar je Pfund 0,55 Dollar fester. Kakao (März-Kontrakt) wird bei 2.394 Dollar je Tonne 10 Dollar leichter gehandelt.

Der Mais-Future (März-Kontrakt) notiert 2,0 Cents leichter bei 718,0 Cents je Scheffel. Bei Chicago-Weizen notiert der März-Kontrakt 6,2 Cents fester bei 817,4 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der März-Kontrakt 4,2 Cents leichter bei 1.456,2 Cents.

Heute Morgen wurden bereits folgende Daten veröffentlicht:

Der Aktivitätsindex für die gesamte japanische Wirtschaft ist gegenüber dem Vormonat um 0,2% gestiegen nach zuvor noch -0,4%. Auf Jahressicht kletterte der Index um 0,1% nach +1,2% im Vormonat.

Der japanische ESRI-Frühindikator notiert in der revidierten Fassung für Oktober bei 92,8. Im Vormonat hatte der Frühindikator Japans bei 91,8 notiert.

Der ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland notiert für Dezember bei 102,4. Im Vormonat hatte er bei 101,4 gestanden. Erwartet wurde er hingegen im Bereich 102. Der Index für die Geschäftslage notiert bei 107,1 nach zuvor 108,1 und erwarteten 108,0. Der Index zur Geschäftserwartung liegt nun bei 97,9 nach 95,2 im letzten Monat. Die Erwartung hatte hier im Bereich 96,3 gelegen.

Die saisonbereinigte Leistungsbilanz für die Eurozone weist im Oktober einen Überschuss in Höhe von 3,9 Mrd. Euro aus, verglichen mit einem Plus von 2,4 Mrd. Euro im Vormonat (revidiert von zuvor veröffentlichten +0,8 Mrd. Euro). Ohne Bereinigung ergibt sich für den Berichtsmonat ein Plus in Höhe von 7,2 Mrd. Euro. Die Handelsbilanz weist einen Überschuss in Höhe von 6,2 Mrd. Euro aus, die Dienstleistungsbilanz zeigt ein Plus von 7,1 Mrd. Euro, die Einkommensbilanz ein Defizit von 0,1 Mrd. Euro. Auch die Transferbilanz ist mit 9,3 Mrd. Euro defizitär.

Die Produktion im Baugewerbe ist im Bereich der Eurozone im Oktober um 1,6% gefallen. Die Produktion des Vormonats wurde von -1,4% auf nun -1,3% nach oben revidiert. Im Jahresvergleich ist die Bauproduktion um 4,1% gesunken nach zuletzt -3,8%. Die Produktion im Baugewerbe aller EU Mitglieder ist im Berichtsmonat um 1,6% gestiegen nach zuletzt -1,6%. Damit wurde der Anstieg des letzten Monats von -1,8% nach oben revidiert. Im Vergleich zum entsprechenden Monat des Vorjahres ist die Produktion im Bereich aller EU Mitglieder um 4,4% gesunken nach zuvor -6,5%.

Die weiteren Termine des heutigen Tages im Überblick:

14:30 - US Wohnbaubeginne November 14:30 - US Wohnbaugenehmigungen November 14:30 - CA Großhandelsumsatz Oktober 16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche) 22:45 - NZ Zahlungsbilanz September-Quartal (19.12.2012/rc/n/m)

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