27.03.2013 13:45
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Rohstoffe am Mittag: Brent über 109, Gold unter 1.595 Dollar

New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten zeigen sich zum Wochenstart wieder uneinheitliche Tendenzen.

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Bei den Ölwerten herrscht ein uneinheitlicher Handel. Leichtes US Öl (April-Kontrakt) notiert bei 95,64 Dollar (-0,70 Dollar). Der April-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 3,01 Dollar 1 Cent fester, der April-Kontrakt für eine Gallone unverbleites Benzin wird bei 3,10 Dollar unverändert gehandelt. Im Londoner Handel notiert der Future für Brent Crude (April-Kontrakt) bei 109,61 Dollar je Barrel und damit 0,31 Dollar fester. Das leichte US-Öl WTI (April-Kontrakt) notiert 0,63 Dollar je Barrel leichter bei 95,71 Dollar je Barrel.

Die Futures für Edelmetalle tendieren ebenfalls uneinheitlich. Der Kurs für eine Feinunze Gold (April-Kontrakt) notiert 2,70 Dollar leichter bei 1.594,60 Dollar. Die Feinunze Silber (März-Kontrakt) notiert 0,39 Dollar leichter bei 28,29 Dollar. Die Feinunze Platin (April-Kontrakt) wird bei 1.576,70 Dollar (+6,90 Dollar) gehandelt.

Die Industriemetalle tendieren schwächer. Aluminium notiert 9,93 Dollar leichter bei 1.920 Dollar. Kupfer tendiert 62,62 Dollar fester bei 7.608 Dollar. Nickel notiert 121,35 Dollar leichter bei 16.746 Dollar.

Die Agrarrohstoffe tendieren überwiegend stärker. Der Zucker-Future (Mai-Kontrakt) notiert 0,03 Dollar fester bei 17,81 Dollar je Pfund. Der Future für Arabica-Kaffee (Juli-Kontrakt) notiert bei 139,25 Dollar je Pfund 0,81 Dollar leichter. Kakao (Juli-Kontrakt) wird bei 2.150 Dollar je Tonne 10 Dollar leichter gehandelt.

Der Mais-Future (Mai-Kontrakt) notiert 1,4 Cents leichter bei 731,6 Cents je Scheffel. Bei Chicago-Weizen bleibt der Mai-Kontrakt unverändert bei 732,2 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der Mai-Kontrakt 4,6 Cents fester bei 1.452,2 Cents.

Heute Morgen wurden bereits folgende Daten veröffentlicht:

Der französische Vertrauensindex für Februar notiert bei 84 nach zuvor noch 86. Erwartet wurde der Index mit 85 Zählern.

Die US-amerikanischen Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter sind im Februar um 5,7% gestiegen. Erwartet wurde hingegen ein Plus im Bereich von 3,8 bis 5,0%. Im Vormonat waren die Auftragseingänge bei den langlebigen Wirtschaftsgütern noch um 3,8% zurückgegangen. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten -4,9% revidiert.

Der für April vorausberechnete GfK Konsumklimaindex notiert bei 5,9 Punkten und damit unverändert zum Vormonat. Der Konjunkturerwartungsindex ist im Berichtsmonat um 3,1 Punkte auf 0,6 angestiegen. Der Index für die Einkommenserwartung liegt aktuell bei 24,9 Punkten und damit 2,4 Zähler unter dem letzten Stand. Die Anschaffungsneigung war dagegen rückläufig mit 36,2 nach zuvor noch 37,0 Punkten.

Die deutschen Einfuhrpreise sind im Februar zum Vorjahr um 1,6% gesunken nach zuletzt -0,8%. Im Monatsvergleich sind die Preise auf der Importseite um 0,3% geklettert nach zuvor +0,1%. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse ist der Index der deutschen Einfuhrpreise auf Jahresbasis um 1,2% gesunken. Gegenüber dem Vormonat fiel der Index um 0,1%. Die Ausfuhrpreise haben in Deutschland zum Vorjahresmonat um 0,1% angezogen nach zuletzt +0,3%. Auf Monatssicht legten die deutschen Exportpreise mit 0,1% zu nach 0,0% im Monat zuvor.

Die Einnahmen der öffentlichen Haushalte in Deutschland sind im Jahr 2012 gegenüber 2011 um 1,5% auf 1.171,7 Mrd. Euro gestiegen. Besonders Mehreinnahmen aus Steuern und steuerähnlichen Abgaben trugen zu diesem Ergebnis bei, hier wurde ein Anstieg um 4,0% auf 1.022,0 Mrd. Euro erzielt. Gleichzeitig vermehrten sich die öffentlichen Ausgaben um 1,3% auf nun 1.182,2 Mrd. Euro. Der Saldo aus den Einnahmen und Ausgaben führt zu einem kassenmäßigen Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte in Höhe von 10,5 Mrd. Euro. Verglichen mit dem Vorjahresquartal ist das Defizit somit um 1,6 Mrd. Euro gesunken.

Die französische Wirtschaftsleistung ist im vierten Quartal 2012 um 0,8% gefallen. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum bei +0,2% gelegen. Im Jahr 2012 insgesamt blieb das französische BIP unverändert nach noch +1,7% im Jahr 2011.

Das schweizerische KOF Konjunkturbarometer für März notiert bei 0,99 nach 1,04 im Vormonat und 1,13 im Monat davor.

Die weiteren Termine des heutigen Tages im Überblick:

13:30 - CA Verbraucherpreise Februar 13:30 - CA Arbeitsmarktbericht Januar 15:00 - US Anstehende Hausverkäufe Februar 15:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche) 19:00 - US Agrarpreise März (27.03.2013/rc/n/m)

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.213,75-6,33
-0,52%
Kupferpreis5.760,6724,25
0,42%
Ölpreis (WTI)53,251,93
3,76%
Silber17,080,07
0,38%
Super Benzin1,35-0,00
-0,15%
Weizen169,750,25
0,15%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Diamanten zur Wertanlage

  • 2 Karäter
  • 1 Karäter
  • 3/4 Karäter
  • 1/2 Karäter
  • 1/3 Karäter
1,01-1,03 ctD20.816,61
-0,46
1,01-1,03 ctE15.309,08
-0,46
1,01-1,03 ctF12.835,35
-0,46
1,01-1,03 ctG10.921,72
-0,46
1,01-1,03 ctH9.288,13
-0,46

Heute im Fokus

DAX geht mit kleinem Plus ins Wochenende -- Wall Street reagiert verhalten auf Amtsantritt von US-Präsident Trump -- Postbank sieht Chancen auf IPO -- Yellen: US-Geldpolitik auf Kurs -- GE im Fokus

Buffett-Investment BYD träumt vom Gigaerfolg in den USA. AIG schlägt Milliardenrisiken an Berkshire Hathaway los. Deutsche Top-Manager warnen Trump vor Strafzöllen und Abschottung. American Express verdient deutlich weniger. Chinas Wachstum fällt auf niedrigsten Stand seit 1990. Winterkorn bleibt dabei: Von Betrug bei VW nichts gewusst.
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