27.02.2013 14:10
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Rohstoffe am Mittag: Brent über 113, Gold unter 1.607 Dollar

New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten herrscht heute ein uneinheitlicher Handel.

Bei den Ölwerten herrscht Kauflaune. Leichtes US Öl (April-Kontrakt) notiert bei 92,90 Dollar (+0,27 Dollar). Der April-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 3,04 Dollar 1 Cent fester, der April-Kontrakt für eine Gallone unverbleites Benzin wird bei 3,20 Dollar unverändert gehandelt. Im Londoner Handel notiert der Future für Brent Crude (April-Kontrakt) bei 113,14 Dollar je Barrel und damit 0,43 Dollar fester. Das leichte US-Öl WTI (April-Kontrakt) notiert 0,27 Dollar je Barrel fester bei 92,90 Dollar je Barrel.

Die Futures für Edelmetalle tendieren schwächer. Der Kurs für eine Feinunze Gold (April-Kontrakt) notiert 9,40 Dollar leichter bei 1.606,10 Dollar. Die Feinunze Silber (März-Kontrakt) notiert 0,17 Dollar leichter bei 29,15 Dollar. Die Feinunze Platin (April-Kontrakt) wird bei 1.615,50 Dollar (-1,00 Dollar) gehandelt.

Auch die Industriemetalle tendieren schwächer. Aluminium notiert 15,70 Dollar leichter bei 2.029 Dollar. Kupfer tendiert 25,90 Dollar leichter bei 7.872 Dollar. Nickel notiert 15,05 Dollar leichter bei 16.732 Dollar.

Die Agrarrohstoffe tendieren uneinheitlich. Der Zucker-Future (Mai-Kontrakt) notiert 0,10 Dollar fester bei 17,89 Dollar je Pfund. Der Future für Arabica-Kaffee (Mai-Kontrakt) notiert bei 144,65 Dollar je Pfund 1,14 Cents fester. Kakao (Mai-Kontrakt) wird bei 2.120 Dollar je Tonne 5 Dollar leichter gehandelt.

Der Mais-Future (Mai-Kontrakt) notiert 0,2 Cents leichter bei 694,4 Cents je Scheffel. Bei Chicago-Weizen steigt der Mai-Kontrakt um 5,0 Cents auf 716,0 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der Mai-Kontrakt 8,0 Cents fester bei 1.439,6 Cents.

Heute Morgen wurden bereits folgende Daten veröffentlicht:

Der japanische Einzelhandelsumsatz ist im Januar zum Vorjahr um 1,1% zurückgegangen. Im Monat zuvor war noch ein Umsatzplus um 0,3% vermeldet worden. Der Umsatz großer Verkaufshäuser ist im Berichtszeitraum sogar um 2,9% zurückgegangen.

Der für März vorausberechnete GfK Konsumklimaindex notiert bei 5,9 Punkten nach 5,8 Punkten im Vormonat. Der Konjunkturerwartungsindex ist im Berichtsmonat um 8,8 Punkte auf -2,5 angestiegen. Der Index für die Einkommenserwartung liegt aktuell bei 31,8 Punkten und damit 4,2 Zähler unter dem letzten Stand. Die Anschaffungsneigung war dagegen verbessert mit 37,0 nach zuvor noch 35,3 Punkten.

Die deutschen Einfuhrpreise sind im Januar zum Vorjahr um 0,8% gesunken nach zuletzt +0,3%. Im Monatsvergleich sind die Preise auf der Importseite um 0,1% geklettert nach zuvor -0,5%. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse ist der Index der deutschen Einfuhrpreise auf Jahresbasis um 0,8% gesunken. Gegenüber dem Vormonat fiel der Index um 0,1%. Die Ausfuhrpreise haben in Deutschland zum Vorjahresmonat um 0,3% angezogen nach zuletzt +1,1%. Auf Monatssicht blieben die deutschen Exportpreise unverändert nach -0,4% im Monat zuvor.

Die Ausgaben außeruniversitärer Forschungseinrichtung für Forschung und Entwicklung sind im Jahr 2011 um 6% auf 11 Mrd. Euro gestiegen. Im Jahr 2010 waren die Ausgaben um 4,2% gestiegen.

Der französische Vertrauensindex für Februar notiert weiter bei 86 wie bereits im Dezember und Januar.

Der italienische Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 77,4 gefallen von 80,0 im Monat zuvor.

Das britische Quartalswachstum liegt im vierten Quartal gemäß der ersten offiziellen Schätzung bei -0,3%. Auf Jahressicht ist die Wirtschaftsleistung im Vereinigten Königreich um nur 0,3% gestiegen.

Der britische Dienstleistungsindex fiel in den letzten drei Monaten bis Dezember um 0,1% nach einem Anstieg von 0,6% zuvor.

Das schweizerische KOF Konjunkturbarometer für Februar notiert bei 1,03 nach 1,12 im Vormonat und 1,29 im Monat davor.

Den Zahlen zur europäischen Geschäfts- und Verbraucherstimmung zufolge notiert der Gesamtindex für die Euro-Zone im Februar bei 91,1 nach zuvor 89,5. Das Industrievertrauen liegt im Berichtsmonat bei -11,2 nach zuvor noch -13,8. Das Verbrauchervertrauen notiert zur gleichen Zeit bei -23,6 nach -23,9 im Vormonat. Der Gesamtindex für alle EU Mitgliedsstaaten notiert im Berichtsmonat bei 92,0 nach zuvor 90,6. Das Industrievertrauen liegt zur selben Zeit bei -10,8 nach zuletzt -13,0, während das Verbrauchervertrauen bei -21,6 notiert, nach -21,9 im Monat zuvor.

Der Geschäftsklimaindex für die Eurozone notiert im Februar bei -0,73. Im Vormonat hatte der Geschäftsklimaindex bei -1,09 gelegen.

Der Veröffentlichung der Zahlen zum Geldvolumen in der Eurozone zufolge ist die Geldmenge M3 im Januar-Jahresvergleich um 3,5% gestiegen nach zuvor 3,4% (revidiert von 3,3%). Das Dreimonatsmittel des M3-Wachstums liegt bei 3,5% nach zuletzt 3,7%. Die Geldmenge M1 ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahr um 6,7% geklettert nach +6,3% im Vormonat. Der Durchschnitt der letzten drei Monate liegt hier bei 6,6%. Die Kreditvergabe im privaten Sektor ist gleichzeitig gegenüber dem Vorjahr um 0,9% gesunken nach einem 0,7% Abfall im Monat zuvor. Mit der aktuellen Veröffentlichung liegt das Dreimonatsmittel bei -0,8%.

Die weiteren Termine des heutigen Tages im Überblick:

14:30 - US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Januar 16:00 - US Rede Fed-Chairman Bernanke 16:00 - US Anstehende Hausverkäufe Januar 16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche) 22:45 - NZ Außenhandel Januar (27.02.2013/rc/n/m)

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-0,15
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