15.11.2012 13:59
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Rohstoffe am Mittag: Edelmetalle geben klar nach

New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten zeigen sich heute wieder einmal uneinheitliche Tendenzen.

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An den Ölwerten herrscht eher wenig Bewegung. Leichtes US Öl (Dezember-Kontrakt) notiert bei 86,34 Dollar (+0,02 Dollar). Der Dezember-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 3,00 Dollar 1 Cent fester , der Dezember-Kontrakt für eine Gallone unverbleites Benzin wird bei 2,69 Dollar ebenfalls 1 Cent fester gehandelt. Im Londoner Handel notiert der Future für Brent Crude (Dezember-Kontrakt) bei 110,79 Dollar je Barrel und damit 1,17 Dollar fester. Das leichte US-Öl WTI (Dezember-Kontrakt) notiert hier 0,01 Dollar leichter bei 86,31 Dollar je Barrel.

Die Futures für Edelmetalle tendieren heute erneut schwächer. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Dezember-Kontrakt) notiert 9,60 Dollar leichter bei 1.720,50 Dollar. Die Feinunze Silber (Dezember-Kontrakt) notiert 0,33 Dollar leichter bei 32,55 Dollar. Die Feinunze Platin (Januar-Kontrakt) wird bei 1.571,90 Dollar (-19,70 Dollar) gehandelt.

Die Industriemetalle tendieren gemischt. Aluminium notiert 13,85 Dollar leichter bei 1.964 Dollar. Kupfer tendiert 6,87 Dollar fester bei 7.627 Dollar. Nickel notiert 102,30 Dollar leichter bei 16.089 Dollar.

Die Agrarrohstoffe tendieren ebenfalls uneinheitlich. Der Zucker-Future (März-Kontrakt) notiert 0,11 Dollar leichter bei 19,13 Dollar je Pfund. Der Future für Arabica-Kaffee (März-Kontrakt) notiert bei 153,00 Dollar je Pfund 0,25 Dollar fester. Kakao (März-Kontrakt) wird bei 2.451 Dollar je Tonne 6 Dollar leichter gehandelt.

Der Mais-Future (Dezember-Kontrakt) notiert 1,4 Cents fester bei 727,0 Cents je Scheffel. Bei Chicago-Weizen notiert der Dezember-Kontrakt 4,8 Cents fester bei 853,4 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der Januar-Kontrakt 4,6 Cents leichter bei 1.414,4 Cents.

Heute Morgen wurden bereits folgende Daten veröffentlicht:

Im dritten Quartal 2012 verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ist die Erwerbstätigkeit in Deutschland insgesamt um 0,9% auf 41,706 Mio. gestiegen. Im Quartal zuvor war die Zahl der Erwerbstätigen um 1,1% gestiegen. Das Baugewerbe konnte im dritten Quartal einen Anstieg um 1,2% verbuchen. Auch der Dienstleistungsbereich legte 1,2% zu. Im produzierenden Gewerbe ohne das Baugewerbe und im Bereich der Land- und Forstwirtschaft wurde ein Anstieg um 0,9% bzw ein Rückgang um 0,3% gesehen. Die geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen sind im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,3% auf 351,9 gesunken. Alle Erwerbstätige insgesamt haben mit 14,678 Mrd. Stunden 0,4% weniger Arbeitsstunden geleistet als im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im dritten Quartal zum Vorquartal saison-, preis- und kalenderbereinigt um 0,2% gestiegen nach +0,3% im Quartal zuvor. Zum dritten Quartal des Vorjahres kletterte das BIP um 0,4%, kalenderbereinigt lag die Zuwachsrate bei +0,9%.

Der britische Einzelhandelsumsatz ist im Oktober gegenüber dem Vormonat um 0,8% gesunken. Erwartet wurde ein unveränderter Wert. Das Vormonatsplus wurde von 0,6% auf +0,5% nach unten revidiert. Im Jahresvergleich kletterten die Preise im Einzelhandel um 0,6%, verglichen mit revidierten 2,4% im Vormonat.

Die französische Wirtschaftsleistung ist zum Vorquartal um 0,2% gestiegen. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum bei -0.1% gelegen. Auf Jahressicht wächst das französische BIP um 0,2% nach zuvor 0,3%. Das italienische BIP-Wachstum liegt im Vergleich zum Vorquartal bei -0,2%. Auf das Jahr gesehen lag das Wachstum bei -2.4%.

Das spanische Bruttoinlandsprodukt ist zum Vorquartal wie erwartet um 0,3% gesunken nach bereits -0,3% im Quartal zuvor. Auf Jahressicht liegt das Wachstum erwartungsgemäß bei -1,6% nach zuletzt -1.3%. Die Jahresteuerung in der Eurozone liegt im Oktober bei 2,5%. Im Vormonat lag die jährliche Inflationsrate bei 2,6%. Ein Jahr zuvor hatte die Rate bei 3,0% gelegen. Der Monatsvergleich wird mit 0,2% angegeben.

Die Jahresteuerung für den gesamten Bereich der EU liegt im Berichtsmonat bei 2,6% nach 2,7% im Vormonat und 3,4% im Jahr zuvor. Auf Monatssicht liegt die Inflationsrate bei 0,3%.

Das Bruttoinlandsprodukt in der Euro-Zone ist im dritten Quartal um 0,1% gefallen. Im vorangegangenen Quartal hatte das Quartalswachstum bei -0,2% gelegen. Im Jahresvergleich liegt das Wachstum bei -0,6% nach -0,5% im Quartal zuvor. Das Bruttoinlandsprodukt ist im dritten Quartal 2012 um 0,1% gestiegen. Im vorangegangenen Quartal hatte das Wachstum -0,4% betragen. Im Jahresvergleich liegt das Wachstum bei -0.4%. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum bei -0,3% gelegen

Die weiteren Termine des heutigen Tages im Überblick:

14:30 - US Verbraucherpreise Oktober 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 14:30 - US NY Empire State Index November 14:30 - CA Industriebericht September 16:00 - US Philadelphia Fed Index November 16:00 - US Ankündigung 10-jähriger TIPS 16:30 - US EIA Erdgasbericht (Woche) 16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche) 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge (15.11.2012/rc/a/m)

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.204,18-8,58
-0,71%
Kupferpreis5.896,2630,86
0,52%
Ölpreis (WTI)52,47-0,17
-0,32%
Silber16,83-0,16
-0,96%
Super Benzin1,360,00
0,29%
Weizen169,50-0,25
-0,15%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren46,09
-0,1
5g Goldbarren200,47
-0,1
10g Goldbarren389,26
-0,1
1 Uz Goldbarren1.174,44
-0,1
Krügerrand1.184,17
-0,1
Maple Leaf1.184,17
-0,1
American Eagle1.194,31
-0,1
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Diamanten zur Wertanlage

  • 2 Karäter
  • 1 Karäter
  • 3/4 Karäter
  • 1/2 Karäter
  • 1/3 Karäter
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-0,02

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Wall Street im Feiertag -- Neue Dokumente belasten Winterkorn im VW-Abgasskandal -- Trump droht deutschen Autobauern mit hohen Strafzöllen -- Samsung, HUGO BOSS im Fokus

IWF hebt Wachstumsprognose für China an - Schwellenländer im Trump-Fokus. Schäuble sieht Griechenland-Programm ohne Beteiligung des IWF am Ende. So viel kostet es Neukunden jetzt, ihren Tesla aufzuladen. Oxfam: Buffett, Gates, Bezos und Co. besitzen so viel wie gesamte ärmere Hälfte der Menschheit.
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