15.02.2013 13:18
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Rohstoffe am Mittag: Industriemetalle leicht im Plus

New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten ist heute ein gemischter Handel zu beobachten.

Bei den Ölwerten herrscht heute wenig Bewegung. Leichtes US Öl (März-Kontrakt) notiert bei 96,76 Dollar (-0,55 Dollar). Der März-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 3,22 Dollar unverändert, der März-Kontrakt für eine Gallone unverbleites Benzin wird bei 3,32 Dollar ebenfalls unverändert gehandelt. Im Londoner Handel notiert der Future für Brent Crude (März-Kontrakt) bei 117,63 Dollar je Barrel und damit 0,37 Dollar leichter. Das leichte US-Öl WTI (März-Kontrakt) notiert 0,52 Dollar je Barrel leichter bei 96,80 Dollar je Barrel.

Dem wöchentlichen Ölmarktberichts der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung vom Mittwoch zufolge sind die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 0,7 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor 3,0 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 0,8 Mio. Barrel verringert, nach zuletzt einem Plus in Höhe von 1,7 Mio. Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 3,7 Mio. Barrel gefallen, nach zuvor -1,0 Mio. Barrel.

Die Futures für Edelmetalle verlieren. Der Kurs für eine Feinunze Gold (April-Kontrakt) notiert 7,80 Dollar leichter bei 1.627,7 Dollar. Die Feinunze Silber (März-Kontrakt) notiert 0,14 Dollar leichter bei 30,21 Dollar. Die Feinunze Platin (April-Kontrakt) wird bei 1.690,70 Dollar (-20,20 Dollar) gehandelt.

Die Industriemetalle tendieren hingegen stärker. Aluminium notiert 18,28 Dollar fester bei 2.184 Dollar. Kupfer tendiert 1,65 Dollar fester bei 8.250 Dollar. Nickel notiert 38,58 Dollar fester bei 18.335 Dollar.

Die Agrarrohstoffe tendieren heute überwiegend aufwärts. Der Zucker-Future (März-Kontrakt) notiert 0,13 Cents fester bei 18,07 Dollar je Pfund. Der Future für Arabica-Kaffee (Mai-Kontrakt) notiert bei 140,70 Dollar je Pfund 0,05 Cents leichter. Kakao (Mäi-Kontrakt) wird bei 2.149 Dollar je Tonne 7 Dollar leichter gehandelt.

Der Mais-Future (März-Kontrakt) notiert 6,0 Cents fester bei 700,6 Cents je Scheffel. Bei Chicago-Weizen steigt der März-Kontrakt um 6,4 Cents auf 738,4 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der März-Kontrakt 5,6 Cents fester bei 1.423,6 Cents.

Heute Morgen wurden bereits folgende Daten veröffentlicht:

Die Zahl der Beschäftigten im Bereich des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr insgesamt im Dezember um 1,4% auf 5,2 Mio. gestiegen. Gleichzeitig wurden 7,2% weniger, nämlich insgesamt 566 Mio., Arbeitsstunden registriert. Die Entgelte stiegen im selben Zeitraum um 2,8% auf 19,4 Mrd. Euro. Im Jahresdurchschnitt 2012 beschäftigten die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten 5,2 Millionen Personen (+ 2,4% gegenüber dem Jahr 2011). Die Zahl der im Jahr 2012 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum Vorjahr um 1,1% auf knapp 8,1 Milliarden zu. Die Entgelte stiegen um 5,0% auf 237,4 Milliarden Euro.

Der Gesamtumsatz im Gastgewerbe in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahresmonat im Dezember um nominal 0,8% gestiegen. Real wurde jedoch ein Rückgang in Höhe von 1,1% verzeichnet. Gegenüber dem Vormonat wurde ein nominaler Umsatzrückgang in Höhe von 0,1% verzeichnet, nach noch 0,5% im Vormonat. Real entspricht dies 0,0%, verglichen mit +0,3% in der letzten Veröffentlichung.

Der britische Einzelhandelsumsatz ist im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,4% gesunken. Der weniger volatile Dreimonatsvergleich zeigt ein Minus in Höhe von 0,6%.

Die spanischen Verbraucherpreise sind im Januar um 1,3% gefallen nach zuvor +0,1%. Die Jahresteuerung liegt in Spanien damit bei +2,7% nach zuvor +2,9%.

Die Handelsbilanz der Euro-Zone weist in der ersten Schätzung für Dezember einen Überschuss von 11,7 Mrd. Euro aus verglichen mit einem Plus in Höhe von 8,0 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Das Plus des Vormonats lag bei 13,0 Mrd Euro. Die Ausfuhren sind im Berichtsmonat zum Vormonat saisonbereinigt um 1,8%, die Einfuhren um 3,0% gesunken. In der ersten Schätzung für den gesamten Bereich der EU weist die Handelsbilanz ein Defizit von 0,7 Mrd. Euro aus verglichen mit -0,2 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Das Minus im Vormonat lag bei -1,9 Mrd. Euro. Die Ausfuhren sind im Berichtsmonat zum Vormonat saisonbereinigt um 1,9% und die Einfuhren um 1,6% zurückgegangen.

Die weiteren Termine des heutigen Tages im Überblick:

14:30 - US NY Empire State Index Februar 14:30 - CA Industriebericht Dezember 15:00 - US Internationale Kapitalströme Dezember 15:15 - US Industrieproduktion Januar 15:15 - US Kapazitätsauslastung Januar 15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan Februar 22:45 - NZ Einzelhandelsumsatz Dezember Quartal (15.02.2013/rc/a/m)

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