07.02.2013 13:18
Bewerten
 (0)

Rohstoffe am Mittag: Ölwerte gewinnen, Edelmetalle verlieren

New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten ist heute ein uneinheitlicher Handel zu beobachten.

Bei den Ölwerten herrscht heute Kauflaune. Leichtes US Öl (März-Kontrakt) notiert bei 96,90 Dollar (+0,28 Dollar). Der März-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 3,20 Dollar 1 Cent fester, der März-Kontrakt für eine Gallone unverbleites Benzin wird bei 3,06 Dollar 2 Cents fester gehandelt. Im Londoner Handel notiert der Future für Brent Crude (März-Kontrakt) bei 117,62 Dollar je Barrel und damit 0,88 Dollar fester. Das leichte US-Öl WTI (März-Kontrakt) notiert 0,26 Dollar je Barrel leichter bei 96,88 Dollar je Barrel.

Der Veröffentlichung des wöchentlichen Ölmarktberichts der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung zufolge sind die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) in der vorangegangenen Woche um 3,0 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor 6,1 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 1,7 Mio. Barrel ausgeweitet .Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 1,0 Mio. Barrel gefallen.

Die Futures für Edelmetalle notieren hingegen schwächer. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Februar-Kontrakt) notiert 2,80 Dollar leichter bei 1.676,00 Dollar. Die Feinunze Silber (März-Kontrakt) notiert 0,11 Dollar leichter bei 31,77 Dollar. Die Feinunze Platin (April-Kontrakt) wird bei 1.734,30 Dollar (-2,20 Dollar) gehandelt.

Die Industriemetalle zeigen sich gemischt. Aluminium notiert 1,06 Dollar fester bei 2.118 Dollar. Kupfer tendiert 14,07 Dollar fester bei 8.263 Dollar. Nickel notiert 18,34 Dollar leichter bei 18.362 Dollar.

Und auch die Agrarrohstoffe tendieren eher uneinheitlich. Der Zucker-Future (März-Kontrakt) notiert 0,08 Cents fester bei 18,27 Dollar je Pfund. Der Future für Arabica-Kaffee (Mai-Kontrakt) notiert bei 145,95 Dollar je Pfund 0,70 Cents fester. Kakao (Mäi-Kontrakt) wird bei 2.244 Dollar je Tonne 17 Dollar fester gehandelt.

Der Mais-Future (März-Kontrakt) notiert 4,4 Cents leichter bei 718,0 Cents je Scheffel. Bei Chicago-Weizen fällt der März-Kontrakt um 2,4 Cents auf 759,2 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der März-Kontrakt unverändert bei 1.487,4 Cents.

Heute Morgen wurden bereits folgende Daten veröffentlicht:

Die Zahl der australischen Arbeitslosen ist im Januar zum Vormonat um 2.300 auf 657.800 gestiegen. Aufs Jahr gesehen ein Anstieg um 0,2%. Saisonbereinigt ergibt sich ein Anstieg um 0,3%. Die Arbeitslosenquote in Australien bleibt dennoch unverändert bei 5,4%, ein Jahr zuvor hatte die Raten bei 5,6% gelegen. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 5.100 auf 11,546 Mio., verglichen mit dem Vorjahresmonat ein Plus von 1,0%. Der Anteil der Beschäftigten fiel zum Vormonat leicht auf 65,0%. Ein Jahr zuvor hatte die Rate noch bei 64,7% gelegen.

Der japanische Frühindikator notiert in seiner vorläufigen Veröffentlichung für Dezember bei 93,4. Im Vormonat hatte der Index bei 92,0 gelegen.

Der Wert des japanischen Auftragseingangs im Maschinenbau ist im saisonbereinigten Monatsvergleich im Dezember um 1,6% gesunken nachdem er im Vormonat noch um 5,3% gestiegen war. Die Kernrate ohne volatile Orders ist im privaten Sektor binnen gleicher Frist um 2,8% gestiegen, nach 3,9% im Vormonat. Die offizielle Vorausschätzung für das erste Quartal geht von einem Anstieg der Auftragseingänge in Höhe von 10,5% aus, nachdem der Auftragseingang im vorangegangenen Quartal um 2,8% nach oben gegangen war. Im privaten Sektor ohne die volatilen Orders liegt die Schätzung des ersten Quartals bei +0,8% nach 2,0% im Vorquartal.

Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe ist in Deutschland im Dezember zum Vormonat preis- und saisonbereinigt um 0,3% gestiegen. Erwartet worden war ein Anstieg in Höhe von 0,2%. Im Vormonat war die Produktion um revidierte 0,2% gesunken (revidiert von +0,2%). Auf das Jahr gesehen fiel die Produktion nach Bereinigung der Arbeitstage um 2,2%.

Das Transportaufkommen im deutschen Güterverkehr insgesamt ist nach vorläufiger Schätzung, gemessen in Tonnen, im Jahr 2012 um 2,2% gegenüber der Vorjahrestransportleistung (tonnenkilometrisch) gesunken. Der Güterverkehr auf der Straße ist demnach im Jahr 2011 zum Vorjahr gemessen an der Tonage um 2,7% und gemessen an den Entfernungskilometern um 2,5% gefallen. Der Güterverkehr der Eisenbahn ist gemessen an Tonage um 2,7% und im Entfernungsvergleich um 3,1% zurückgegangen. Bei der Binnenschifffahrt ist die Tonageleistung um 1,0% gesunken, die Enfernungsleistung hingegen um 5,0% gestiegen. Die Seeschifffahrt hat ein Tonageplus von 1,8% zu verzeichnen. Bei den Rohölpipelines liegen Tonage und Entfernung mit 1,5 bzw. 3,7% im Plus. Die Luftfahrt musste im Jahr 2012 einen Tonagerückgang von 2,7% verbuchen.

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die Reallöhne, das heißt die preisbereinigten Verdienste, im vierten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 1,2% gestiegen. Die Nominallöhne stiegen demnach im vierten Quartal 2012 um 3,2% gegenüber dem Vorjahr, die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um 2,0%. Im Jahr 2012 gesamt sind die Reallöhne um 0,6% gestiegen nach +1,0% im Jahr 2011. Die Nominallöhne stiegen im Jahr 2012 um 2,6% gegenüber dem Vorjahr, die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um 2,0%. Der Index zur schweizerischen Konsumentenstimmung notiert bei -6 nach -17 im Oktober letzten Jahres und ebenfalls -17 im Juli 2012.

Die Bank of England belässt die Zinsen bei 0,5%. Damit war im Vorfeld mehrheitlich gerechnet worden.

Die britische Leistungsbilanz weist für Dezember ein Defizit in Höhe von 3,2 Mrd. Britische Pfund aus, nach einem Minus von 3,6 Mrd. im Vormonat. Das Handelsdefizit liegt bei 8.9 Mrd. Pfund. Die Dienstleistungsbilanz weist hingegen einen Überschuss in Höhe von 5,7 Mrd. Pfund aus.

Der britische Produktionsindex ist im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 1,1% gestiegen nach zuvor +0,2. Auf Jahressicht ergibt sich ein Minus von 1,7% nach zuvor -2,4%. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe kletterte in gleicher Zeit um 1,6%, nach -0,3% zuvor. Auf Jahressicht ergibt sich ein Minus von 1,5% nach zuvor -2,0%.

Die weiteren Termine des heutigen Tages im Überblick:

? 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) ? 14:30 - CA Baugenehmigungen Dezember ? 16:30 - US EIA Erdgasbericht (Woche) ? 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills ? 21:00 - US Verbraucherkredite Dezember ? 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge (07.02.2013/rc/n/m)

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.198,750,60
0,05
Kupferpreis6.312,00-57,25
-0,90
Ölpreis (WTI)54,81-1,60
-2,84
Silber15,960,09
0,54
Super Benzin1,28-0,02
-1,23
Weizen200,001,00
0,50

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren40,96
+0,1
5g Goldbarren170,39
+0,1
10g Goldbarren330,41
+0,1
1 Uz Goldbarren1.010,86
+0,1
Krügerrand1.026,49
+0,1
Britannia1.034,63
+0,1
Maple Leaf1.023,46
+0,1
American Eagle1.032,60
+0,1
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX schließt fast 3 Prozent fester -- Dow schließt über 2 Prozent stärker -- Deutsche Bank vor Postbank-Verkauf? -- Daimler-Partner BYD verliert 50-Prozent -- United Internet, QSC im Fokus

Nike mit mehr Gewinn. Air France-KLM senkt Prognose erneut. Milliardendeal zwischen BASF und Gazprom geplatzt. Ölpreise geraten erneut unter Druck. IPO: Samsungs De-facto-Holding mit erfolgreichem Börsengang. sieht im kommenden Jahr deutliches Wachstum. Uralkali weitet Produktion aus. Zynga hofft auf Bugs Bunny & Co.
Wer hat die USA von Platz 1 verdrängt?

schaften der Welt

europa

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?

Anzeige