Rohstoffe am Mittag: Ölwerte gewinnen, Metalle verlieren
New York / London (rohstoffecheck.de) - Die Ölmärkte herrscht am Donnerstagmittag Kauflaune. Der Future für Brent Crude (Oktober-Kontrakt) notiert derzeit im Londoner Handel bei 78,26 Dollar je Barrel und damit 0,09 Dollar fester. Das leichte US-Öl WTI (Oktober-Kontrakt) notiert bei 75,14 Dollar je Barrel 0,47 Dollar fester. An den Spotmärkten wird Brent bei aktuell 78,30 Dollar und WTI bei 76,64 Dollar gehandelt.
In New York notierte leichtes US-Öl (Oktober-Kontrakt) zuletzt bei 75,14 Dollar. Ein Oktober-Kontrakt für eine Gallone Heizöl ist in New York derzeit für 2,09 Dollar erhältlich. Ein Oktober-Kontrakt für eine Gallone bleifreies Benzin notierte zuletzt bei 1,94 Dollar.
Die Futures für Edelmetalle tendieren schwächer. Der Kurs für eine Feinunze Gold (Dezember-Kontrakt) verbilligt sich um 0,70 Dollar auf 1.256,80 Dollar. Die Feinunze Silber (Dezember-Kontrakt) notiert 5 Cents leichter bei 19,96 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (Oktober-Kontrakt) bei 1.554,20 Dollar (-8,00 Dollar) gehandelt.
Auch die Industriemetalle tendieren schwächer. Aluminium notiert 20,86 leichter bei 2.129 Dollar. Kupfer tendiert 96,96 Dollar leichter bei 7.538 Dollar. Nickel notiert 194,88 Dollar leichter bei 22.205 Dollar.
Heute sind bereits folgende Daten veröffentlicht worden:
Der Index für das japanische Verbrauchervertrauen notiert im August bei 42,4. Einen Monat zuvor hatte der Vertrauensindex bei 43,3 gelegen, im Vergleichsmonat ein Jahr zuvor bei 40,1.
Die deutschen Verbraucherpreise sind zum Vormonat unverändert geblieben nach zuletzt +0,3%. Die Jahresteuerung liegt bei 1,0%. Der für Europa berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im August gegenüber dem Vorjahr um 1,0% erhöht. Im Monatsvergleich kletterte der harmonisierte Index um 0,1%.
Der Gesamtumsatz im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahresmonat im Juli um 9,9% gestiegen. Im Vormonat hatte das Plus 10,6% betragen (revidiert von 10,7%). Der Inlandsumsatz ist im Juli-Jahresvergleich um 7,7% geklettert, der Umsatz mit dem Ausland um 12,7%. Im Saison- und arbeitstäglich bereinigten Vergleich zum Vormonat verlor der Umsatz-Volumenindex im Juli um 0,9% nach -0,5% im Vormonat. Im Inlandsgeschäft sank der Index dabei um 1,2%, im Auslandsgeschäft fiel er um 0,5%.
Die Zahl der deutschen Gästeübernachtungen ist im Juli gegenüber dem Vorjahr um 4,0% auf rund 47 Mio. geklettert. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste ist binnen Jahresfrist um 11% auf 7,9 Mio. gestiegen.
Die britische Leistungsbilanz weist für Juli ein Defizit in Höhe von 4,9 Mrd. Britischen Pfund aus, nach einem Minus von 3,9 Mrd. im Vormonat. Das Handelsdefizit liegt bei 8,7 Mrd. Pfund nach zuvor 7,5 Mrd. Pfund. Die Dienstleistungsbilanz weist hingegen einen Überschuss in Höhe von 3,8 Mrd. Pfund aus. Im Vormonat hatte das Plus hier bei 3,6 Mrd. Pfund gelegen.
Die Bank of England belässt die Zinsen bei 0,5%. Damit war im Vorfeld mehrheitlich gerechnet worden.
Folgende Termine stehen heute noch an:
14:30 - US Handelsbilanz Juli 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 14:30 - CA Hauspreisindex Juli 14:30 - CA Handelsbilanz Juli 16:30 - US EIA Erdgasbericht (Woche) 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge (09.09.2010/rc/n/m)


