Rohstoffe am Mittag: Ölwerte und Edelmetalle im Plus
New York / London (rohstoffecheck.de) - An den Ölmärkten herrscht am Mitwochmittag Kauflaune vor. Der Future für Brent Crude (April-Kontrakt) notiert derzeit im Londoner Handel bei 80,38 Dollar je Barrel und damit 0,47 US-Dollar fester. Das leichte US-Öl WTI (April-Kontrakt) notiert bei 81,87 Dollar je Barrel 1,62 Dollar leichter. An den Spotmärkten wird Brent bei aktuell 80,30 Dollar und WTI bei 82,21 Dollar gehandelt.
In New York notierte leichtes US-Öl (April-Kontrakt) zuletzt bei 81,87 Dollar. Ein April-Kontrakt für eine Gallone Heizöl ist in New York derzeit für 2,10 Dollar erhältlich. Ein April-Kontrakt für eine Gallone bleifreies Benzin notierte zuletzt ebenfalls bei 2,28 Dollar.
Edelmetalle notieren ebenfalls stärker. Der Kurs für eine Feinunze Gold (April-Kontrakt) verteuert sich um 3,70 Dollar auf 1.127,90 Dollar. Die Feinunze Silber (Mai-Kontrakt) notiert 13 Cents leichter bei 17,47 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (April-Kontrakt) bei 1.616,00 Dollar (+19,10) gehandelt.
Die Industriemetalle zeigen sich uneinheitlich. Aluminium verliert 2,90 Dollar auf 2.225 Dollar. Kupfer tendiert 36,43 Dollar fester bei 7.471 Dollar. Nickel notiert 457,53 Dollar fester bei 22.013 Dollar.
Folgende Daten wurden heute bereits veröffentlicht:
Der Wert des japanischen Auftragseingangs im Maschinenbau ist im saisonbereinigten Monatsvergleich im Januar um -3,7% gesunken, nachdem er im Vormonat noch um 21,2% gestiegen war. Die Kernrate ohne volatile Orders ist im privaten Sektor binnen gleicher Frist um -10,8% gefallen, nach 33,2% im Vormonat.
Der japanische Großhandelspreisindex für Waren ist zum Vormonat um 0,1% gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Preisanstieg um -1,5%.
Die deutsche Handelsbilanz weist für Januar einen Überschuss in Höhe von 8,0 Mrd. Euro aus nach 13,4 Mrd. Euro (revidiert von 13,5 Mrd. Euro) im Vormonat und 7,1 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Die Leistungsbilanz in Deutschland zeigt im Januar Saldo ein Plus in Höhe von 3,6 Mrd. Euro. Im Vormonat lag der Überschuss bei 19,9 Mrd. Euro (revidiert von 20,6 Mrd. Euro), im Vorjahr bei 3,2 Mrd. Euro. Die Ausfuhren sind im Januar zum Vorjahr um 0,2% auf 63,9 Mrd. Euro geklettert. Die Einfuhren nach Deutschland sind gegenüber dem Vorjahres-Januar um -1,4% auf 56 Mrd. Euro gefallen.
Die Verbraucherpreise sind zum Vormonat um 0,4% geklettert nach zuletzt -0,6%. Die Jahresteuerung liegt bei 0,6% nach zuvor 0,8%. Die offizielle Erstschätzung lag bei +0,4%. Der für Europa berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im Februar gegenüber dem Vorjahr um 0,5% erhöht. Im Monatsvergleich kletterte der harmonisierte Index um 0,4%. Die Schätzung vom 26. Februar 2010 lag bei 0,2% gegenüber Januar 2010.
Die Zahl der deutschen Gästeübernachtungen ist im Januar gegenüber dem Vorjahr um 2% auf rund 19,2 Mio. geklettert .
Die französische Industrieproduktion im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,8% geklettert. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,2%. Der Produktionsindex ist im Januar überraschend um -0,4% gefallen. Im Vormonat lag der Index mit 0,5% im Plus. Zum Vorjahr ist die Produktion um -1,5% gesunken nach zuvor -3,6%.
Die italienische Industrieproduktion ist auf Jahressicht saisonal bereinigt im Januar um 0,1% gestiegen. Das italienische BIP-Wachstum lag gegenüber dem Vorquartal lag bei 0,3%. Auf das Jahr gesehen lag das Wachstum bei 3,0%.
Folgende Termine stehen heute noch an:
16:00 - US Großhandel Januar 16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche) 19:00 - US Auktion 10-jähriger Notes 20:00 - US Staatshaushalt Februar 22:45 - NZ Lebensmittelpreise Februar (10.03.2010/rc/n/m)


